FC Bayern München: Thomas Müller warnt vor Duell mit Paris Saint-Germain: "Bin froh, dass wir ein Heimspiel haben"

Der FC Bayern München steht vor dem Heimspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain unter Druck. In der Tabelle läuft der deutsche Rekordmeister trotz größter Ambitionen den Erwartungen hinterher. Gleiches gilt für PSG, das nach dem Abgang von Kylian Mbappé mit einer neuen Philosophie aufwartet. Thomas Müller warnt - doch die Zuversicht der Bayern-Stars ist ungebrochen.

Meisterschaft schon sicher? "Vielleicht weiß Hoeneß es besser"

Quelle: Perform

Bei Harry Kane war von Druck keine Spur. Mit einem breiten Grinsen spielten sich der Superstar und Thomas Müller die Bälle zu, auch bei den Ohrenschnipsern für Serge Gnabry blühte der Flachs.
Dabei steht so viel auf dem Spiel für den FC Bayern: In der Champions League am Dienstag (21:00 Uhr im Liveticker) gegen Paris Saint-Germain, aber auch danach im Liga-Klassiker in Dortmund und beim Pokalkracher gegen Bayer Leverkusen.
Das Rezept? Die Bayern gehen ihre Woche der Wahrheit Schritt für Schritt an, die Bedeutung des Hits gegen PSG wollten sie dabei aber gar nicht kleinreden. "Es geht um sehr viel, das ist uns bewusst", sagte Kane am Montagnachmittag: "Es ist der Start einer sehr stressigen Periode vor der Winterpause..."
Wie stressig es wirklich wird, hängt zuvorderst an den Bayern selbst. Im "ewigen" Duell mit dem französischen Meister ist ein Sieg für beide Topklubs Pflicht, um in der Ligaphase nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten. Schon jetzt ist die direkte Qualifikation fürs Achtelfinale weit weg.

Star-Exitus bei PSG - Doch Müller warnt

Die Münchner sind mit sechs Zählern als 17. auf ihrem Weg ins "Finale dahoam 2.0" nicht im Soll. "Wir sind es nicht gewohnt, in einer Tabelle so weit unten zu stehen", gab Kane zu. Doch auch die ambitionierten Franzosen sind mit gerade einmal vier Punkten nach vier Spielen auch nur 25.
Routinier Thomas Müller warnte dennoch eindringlich. "Der Tabellenplatz von Paris gibt nicht das Leistungsvermögen wieder. Das ist eine Supermannschaft, mit super Einzelspielern. Ich bin froh, dass wir ein Heimspiel haben", sagte die Bayern-Ikone bei "BR24 Sport" ganz im Sinne von Vincent Kompany.
"Wir spielen gegen einen der ganz großen Vereine in Europa", betonte der Trainer, "einen der Top 10, sie haben ganz viel überragende Qualität, einen Top-Coach, Geschwindigkeit und Spielvermögen. Es wird ein Topspiel." Wegen der offensiven Idee beider Teams sogar ein Spektakel, glaubt er: "Ich würde nicht erwarten, dass dieses Spiel langweilig wird."
Man kennt sich allzu gut. Bereits zum 14. Mal treffen die beiden Klubs in der Königsklasse aufeinander - mit dem Höhepunkt 2020: Da triumphierten die Bayern im Finale gegen PSG mit 1:0, Torschütze damals war Kingsley Coman. Seitdem gab es ein Viertelfinale 2021, in dem die Bayern scheiterten, und ein Achtelfinale 2023 mit zwei Münchner Siegen.

Kane und Neuer geben sich selbstbewusst

Man fühle sich "in der Champions League fast wie ein Ehepaar, weil wir ständig miteinander zu tun haben", hatte deshalb auch Bayerns Vorstandschef Jan-Christian Dreesen bei der Auslosung schmunzelnd zu seinem Pariser Kollegen Nasser Al-Khelaifi gesagt. Das werde sicher wieder "eine spannende Begegnung".
Allerdings sind bei PSG die schillernden Zeiten mit Superstars wie Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappe vorbei. Doch Kompany will von einer Schwäche beim Gegner nichts wissen, der Kader seines Kollegen Luis Enrique sei "einer mit unglaublichem Talent".
Doch egal, wer auf der anderen Seite steht: Die Bayern starten mit großem Selbstbewusstsein in den intensiven Jahresendspurt. "Wir sind gut in Form, das Team fühlt sich gut - wir müssen einfach weitermachen", betonte Torjäger Kane. Er glaube, ergänzte Kapitän Manuel Neuer mit breiter Brust, "dass sich keine der drei Mannschaften darauf freut, jetzt auf uns zu treffen".

Bayern - PSG: Voraussichtliche aufstellungen

FC Bayern München: Neuer - Guerreiro, Upamecano, Kim, Davies - Kimmich, Goretzka - Olise, Musiala, Coman - Kane. - Trainer: Kompany
Paris Saint-Germain: Donnarumma - Hakimi, Marquinhos, Pacho, Nuno Mendes - Zaire-Emery, Vitinha, Joao Neves - Dembélé, Asensio, Barcola. - Trainer: Enrique
(SID)
picture

Amorim konstatiert nach Debüt: "Werden lange Zeit leiden müssen"

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung