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Hansi Flick nach "grausamen" Champions-League-Aus im Halbfinale mit Schiedsrichter-Frust - FC Barcelona nach Krimi gegen Inter Mailand raus
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Update 07/05/2025 um 12:05 GMT+2 Uhr
Das Halbfinal-Rückspiel der Champions League zwischen Inter Mailand und dem FC Barcelona (4:3 n.V.) sorgt nicht nur sportlich für Schlagzeilen. Aus den Reihen der Katalanen wurde Kritik an der Leistung von Schiedsrichter Szymon Marciniak laut - und auch die niederländischen Videoassistenten Dennis Higler und Pol van Boekel gerieten ins Visier. Verteidiger Eric García sieht Parallelen zu 2022.
Flick nach Schiri-Frust: "Habe ihm gesagt, was ich denke"
Quelle: Perform
Nach dem "grausamen" Ende aller Triple-Träume stand Hansi Flick bedröppelt im Mailänder Regen. Der Coach des FC Barcelona tröstete seine entzauberten Künstler - und hielt seinen Ärger danach mit Mühe zurück.
"Ich möchte nicht zu viel über den Schiedsrichter sagen, aber ich denke, jede seiner 50:50-Entscheidungen war zu ihren Gunsten. Das macht mich traurig", kritisierte der frühere Bundestrainer.
Er habe Referee Szymon Marciniak auch "gesagt, was ich denke, aber ich werde es hier nicht sagen".
Nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League bei Inter Mailand (3:4 n. V.) staute sich im Lager der Katalanen jedenfalls reichlich Frust über den Unparteiischen an.
Eine Reihe strittiger Szenen
Tatsächlich hatte es beim Torfestival einige strittige Szenen in Tornähe gegeben. Beim Stand von 1:0 für Inter hatte Francesco Acerbi einen Schuss von Dani Olmo aus kurzer Distanz mit dem Bizeps abgewehrt. Das vermeintliche Handspiel blieb ungeahndet.
Später verortete Marciniak ein Foulspiel an Lamine Yamal zunächst im Strafraum, wandelte ihn nach einem VAR-Hinweis aber in einen Freistoß außerhalb des Sechzehners um.
Besonders pikant wurde es vor dem 3:3-Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit: Denzel Dumfries trennte Barça-Verteidiger Gerard Martín robust vom Ball, in der Folge schoss Acerbi den so wichtigen Treffer - ein Foul sahen weder der polnische Unparteiische noch seine niederländischen Videoassistenten.
Stolz auf das Halbfinale
Er halte das Ergebnis "wegen einiger Schiedsrichterentscheidungen für ungerecht", zu viel über den Schiedsrichter zu reden, sei aber nicht fair "gegenüber meiner Mannschaft, die einen tollen Job gemacht hat", sagte Flick auch.
Er sei zwar "enttäuscht, aber nicht wegen der Spieler oder ihrer Leistung. Sie haben alles versucht".
Wie schon in der Vorwoche hatten sich Inter und Barça im Fußballtempel San Siro ein denkwürdiges Duell geliefert. Barcelona bewies dabei Moral und kam nach einem 0:2-Rückstand erneut zurück, es reichte aber nicht.
"Der Fußball war sehr grausam zu uns", sagte Torschütze Eric García. Viele hätten Barça in diesem Jahr nichts zugetraut, "sie sagten, es sei ein Übergangsjahr. Und seht, was wir geschaffen haben."
Garcia sieht Parallelen zu 2022
Neben den Worten an die Kritiker der jungen Barça-Mannschaft machte García aber auch noch ein paar kritische Andeutungen Richtung Schiedsrichter Marciniak und seiner Assistenten.
"Ich war schon dreimal im Stadion von Inter Mailand und es passieren immer wieder Dinge, die nicht nach unserem Geschmack sind. Wir wissen alle, was mit diesem Schiedsrichter passiert ist, als wir das letzte Mal hier waren. Das ist keine Entschuldigung dafür, dass wir sieben Tore kassiert haben, aber ...", stellte der 24-Jährige vielsagend in den Raum.
Im dritten Vorrundenspiel der Saison 2022/23 hatte sich Barcelona einen Handelfmeter gewünscht, selbigen aber nicht bekommen und letztlich 0:1 verloren.
Die Videoschiedsrichter waren - genau wie gestern - die Niederländer Dennis Higler und Pol van Boekel.
Double noch möglich
Flick richtete den Blick trotz aller Enttäuschung nach vorne.
"Wir werden lernen. Nächstes Jahr werden wir es erneut versuchen", sagte der 60-Jährige, für den die Saison allerdings noch nicht vorüber ist. Nach dem Pokaltriumph kann Barcelona im ersten Jahr unter Flick zudem die spanische Meisterschaft gewinnen. Es wartet der womöglich entscheidende Liga-Clásico.
"Es ist normal, dass wir enttäuscht sind", sagte Flick - und ergänzte mit Blick auf den Clásico am Sonntag: "Am Donnerstag werden wir wieder trainieren und uns auf das Spiel gegen Real Madrid vorbereiten."
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(mit SID)
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Quelle: Perform
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