Hat Iñigo Martínez Inter-Held Francesco Acerbi angespuckt? Video nach Inter Mailand gegen FC Barcelona zeigt Spuck-Eklat

Eine kurze Videosequenz zeigt, dass Iñigo Martínez Routinier Francesco Acerbi nach dem Tor zum 2:0 im Halbfinal-Rückspiel der Champions League zwischen Inter Mailand und dem FC Barcelona angespuckt haben könnte. Der Italiener war nach der vermeintlichen Attacke außer sich - Martínez sah keine Rote Karte, trotzdem lachte Acerbi zuletzt: Er traf zum 3:3 und steht nach dem 4:3 n.V. im Finale.

Aufregung um Martinez: "Habe Acerbi nicht angespuckt"

Quelle: Perform

Auf einmal war Francesco Acerbi kaum noch zu halten - und das, obwohl sein Teamkollege Hakan Calhanoglu gerade per Strafstoß auf 2:0 erhöht hatte.
Die Fernsehbilder deckten beim spektakulären Champions-League-Halbfinale zwischen Inter Mailand und dem FC Barcelona nicht auf, warum der 37-Jährigen so aufgebracht war.
Nun kursiert in den sozialen Medien ein Video, das Aufschluss über die versteckte Szene zu geben scheint.
Darauf ist zu sehen, wie der Inter-Verteidiger an Barcelonas Iñigo Martínez vorbeiläuft und ihn dabei provokativ anjubelt. In der Folge sieht es so aus, als würde der Spanier Acerbi anspucken. Ganz aufzulösen ist die Situation über die kurze Videosequenz aber nicht.

Acerbi: Tor-Premiere zum besten Zeitpunkt

Fest steht, dass die Situation danach beinahe eskalierte. Bevor sich die Rangelei in eine handfeste Auseinandersetzung verwandeln konnte, wurde Martínez von seinen Teamkollegen abgeschirmt.
Als kurz danach der Pausenpfiff ertönte, hatte Acerbi weiterhin Redebedarf bei Schiedsrichter Szymon Marciniak, der die Szene kurz vom VAR überprüfen ließ, allerdings offenbar keine belastenden Informationen mitgeteilt bekam.
Am Ende des schon jetzt legendären Halbfinal-Duells durfte der vermeintlich Angespuckte jubeln; Martínez wurde in der 76. Minute ausgewechselt und musste von draußen ansehen, wie seine Mannschaft in der dritten Minute der Nachspielzeit zunächst den 3:3-Ausgleich und in der 99. Minute das entscheidende 4:3 kassierte.
Wer das 3:3 erzielte? Natürlich Acerbi. Besonders verrückt: In 65 Europapokalspielen für Milan, Sassuolo, Lazio und Inter erzielte der 37 Jahre alte Innenverteidiger kein einziges Tor - gestern war Spiel Nummer 66.

Martinez äußert sich zum Spuck-Vorfall

Angesprochen auf die mögliche Spuck-Attacke hatte Martínez eine Erklärung parat: "Nach dem 2:0 hat er mir ins Ohr gejubelt und ich habe mich geärgert, aber das Spucken, das man sieht, war nicht auf ihn gerichtet, sonst wäre ich vom Platz gestellt worden."
Bei der Interpretation dieser Aussage - ob als halbes Schuldeingeständnis oder nicht - gibt es einige Möglichkeiten.
So aber blieb es eine Randnotiz an diesem ganz speziellen Champions-League-Abend.
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Quelle: Perform


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