PSG schnappt Real Madrid Toptalent Franco Mastantuono vor der Nase weg - Luis Enrique als entscheidender Faktor
Update 03/06/2025 um 10:28 GMT+2 Uhr
Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain hat dem Rekordsieger des Wettbewerbs, Real Madrid, offenbar den Transfer eines Juwel vermasselt. Franco Mastantuono, 17-jähriger offensiver Mittelfeldspieler des argentinischen Topklubs River Plate, entschied sich laut der spanischen Sportzeitung "AS" zu Gunsten der Pariser um. Zuerst hätten die Spanier im Rennen um den Nationalspieler angeführt.
Franco Mastantuono soll vor einem Wechsel zu PSG stehen
Fotocredit: Getty Images
Das Toptalent wurde zuletzt erstmals vom argentinischen Nationaltrainer Lionel Scaloni in die Albiceleste berufen. Sollte er direkt zum Einsatz kommen, wäre er bei seinem Debüt auch jünger als ein gewisser Lionel Messi, der bei seiner Argentinien-Premiere einst 18 Jahre alt war. Das spanische Blatt vergleicht die Eigenschaften Mastantuonos zudem mit denen von Lamine Yamal, dem Flügelstürmer des FC Barcelona.
Einen entscheidenden Einfluss beim Gedankenumschwung Mastanuonos soll demnach auch PSG-Trainer Luis Enrique gespielt haben. Der Spanier habe laut des Berichts mehrfach mit dem Toptalent gesprochen.
Bei der Klub-WM in den USA wird River Plate in der Gruppenphase unter anderem gegen Inter Mailand antreten. Im späteren Turnierverlauf könnte er auch auf seine möglichen neuen Arbeitgeber PSG und Real treffen.
Der Argentinier wird am 14. August 18 Jahre alt, erst dann dürfte er nach Europa wechseln. Auch ein Transfer inklusive Rück-Leihe nach Buenos Aires scheint deshalb eine Option zu sein.
Eurosport-Einschätzung: Die Ausstiegsklausel des 17-Jährigen liegt bei enormen 45 Millionen Euro. Eine Summe, die PSG als amtierender Sieger der Königsklasse wohl leichter stemmen könnte als Real.
Ein Wechsel zu Real Madrid unter dem neuen Trainer Xabi Alonso würde ohnehin weniger Sinn machen. Im zentralen und offensiven Mittelfeld haben die Blancos mit Arda Güler und Nico Paz bereits zwei Nachwuchsspieler mit enormem Potenzial.
Zudem scheinen junge Topspieler in Paris unter Enrique bessere Chancen auf Spielzeit zu haben. Das bewies nicht zuletzt Desiré Doué, der im Champions-League-Finale mit zwei Toren und einer Vorlage aufblühte.
Bei Real Madrid hingegen sorgten vielmehr die unzufriedenen Bankdrücker Endrick und Güler für mediale Aufmerksamkeit - selbst, wenn sich das unter Alonso ändern könnte. Zudem ist die Quelle "AS" höchst seriös.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 75 Prozent
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Quelle: Eurosport
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