PSG-Star Ousmane Dembélé lässt London verstummen - Arsenal bekommt unerbittliche Exzellenz des Stürmers zu spüren
Publiziert 30/04/2025 um 13:18 GMT+2 Uhr
Das Finale der UEFA Champions League ist für Paris Saint-Germain zum Greifen nah. Im Halbfinal-Hinspiel trug der französische Hauptstadtklub einen verdienten 1:0-Sieg davon und hat damit gute Karten für das Rückspiel. Dabei rückte wieder einmal Ousmane Dembélé ins Rampenlicht, der zum Symbolbild für die unerbittliche Exzellenz von PSG herangewachsen ist. Doch es droht ein eigenartiges Déjà-vu.
PSG-Coach Enrique: Rückspiel wird "anstrengend für die Trainer"
Quelle: Perform
Als Ousmane Dembélé den Ball nach Vorarbeit von Khvicha Kvaratskhelia humorlos vom Strafraumrand ins rechte Eck hämmerte, war sie wieder für alle Welt ersichtlich.
Die unerbittliche Exzellenz, welche Paris Saint-Germain in dieser Saison so furchteinflößend macht, kam auch im Emirates Stadium ans Tageslicht. Ein Schuss - und tausende Gunners waren nach nur vier Minuten verstummt.
Zum wiederholten Male in den vergangenen Monaten avancierte Dembélé zum Heilsbringer der Franzosen. Im Rückspiel am kommenden Mittwoch im Parc des Princes (ab 21:00 Uhr im Liveticker) soll das Szenario wiederholt werden, doch in Paris gibt es trotz des 1:0-Hinspielsieges über den FC Arsenal dahingehend erste Sorgenfalten.
Hinter der "Idee des Jahrhunderts" steht nämlich ein großes Fragezeichen.
Dembélé und ein Hauch von Déjà-vu
Vor sechs Jahren rückte Dembélé schon einmal in einem Halbfinal-Hinspiel der UEFA Champions League ins Rampenlicht.
Gegen den FC Liverpool vergab der damals 21-Jährige die große Chance zum 4:0, die Tür blieb für die Reds damit einen minimalen Spalt weit offen. Diesen nutzten sie letztlich auch für sich und sicherten sich später im Finale Europas Krone.
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Ousmane Dembele
Fotocredit: Getty Images
Am 29. April 2025 war Dembélé deutlich abgebrühter und stieg zum Matchwinner auf. Von einem möglichen Schicksalsmoment blieb der ehemalige Dortmunder aber trotzdem nicht verschont. Seine Auswechslung in der 70. Minute hatte physische Gründe, Schmerzen am rechten Oberschenkel zwangen ihn zum vorzeitigen Feierabend.
"Wird das Rückspiel mit Ousmane stattfinden? Ich weiß es nicht", erklärte PSG-Trainer Luis Enrique im Interview mit "Canal+". Nach den ersten Tests könne man mehr Informationen liefern. "Es ist nichts Ernstes, eher etwas Leichtes. Trotzdem gibt es Zweifel für das Rückspiel."
Ein Fehlen des Weltmeisters von 2018 würde schwer wiegen. Und wäre ein eigenartiges Déjà-vu in der Vita von Dembélé.
Genie Enrique: Dembélé blüht im Sturm auf
In fitter Verfassung ist der einstige Bad Boy für PSG unabdingbar. Nach dem Abgang von Superstar Kylian Mbappé entstand in der Offensive eine scheinbar enorme Lücke, für welche sich Enrique einen besonderen Kniff überlegt hatte.
"Unglaublich, Dembélé als Nummer 9 ist die Idee des Jahrhunderts, und das ist alles eine Frage des Trainers", schwärmte Jean-Louis Gasset, Coach des HSC Montpellier, jüngst von seinem Kollegen. "Paris scheint heute dadurch unschlagbar zu sein, sie sind allen anderen überlegen."
33 Tore und zwölf Assists in 45 Pflichtspielen sprechen eine eindeutige Sprache, der neu erfundene Dembélé hat einen immensen Anteil am noch lebenden Triple-Traum der Pariser. Doch ihn nur als Stürmer zu begreifen, wäre viel zu einfach.
Gegen Arsenal mutierte der Franzose zum Tausendsassa, half zwischendurch auf der linken Abwehrseite aus oder ackerte ab und zu als defensiver Mittelfeldspieler. "Es ist einfach zu sagen, dass er überall war, aber es wäre fairer zu sagen, dass er jedes Mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort war", huldigte ihm "The Athletic".
"Es wird schon gehen", rutschte dem angeschlagenen Dembélé auf dem Weg zum Teambus noch kleinlaut über die Lippen - und fasste damit den tiefsten Wunsch von PSG zusammen.
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Quelle: Perform
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