Rüdiger als fünfter Real-Schütze im Elfmeterschießen? Ancelotti: "Hatten eigentlich Endrick vorgesehen"

Antonio Rüdiger wurde am Mittwochabend im Champions-League-Achtelfinale zwischen Real Madrid und Atlético Madrid zum gefeierten Helden. Der deutsche Nationalspieler verwandelte den entscheidenden fünften Elfmeter und sicherte so seiner Mannschaft den Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse. Ursprünglich war der Innenverteidiger jedoch gar nicht für den Elfmeter vorgesehen.

Ancelotti erklärt: Darum schoss Rüdiger als Letzter

Quelle: Perform

Nach dem Spiel verriet Real-Trainer Carlo Ancelotti, dass das Trainerteam nicht Antonio Rüdiger, sondern einen anderen Spieler als fünften Elfmeterschützen ausgewählt hatte.
"Wir hatten eigentlich Endrick als fünften Schützen vorgesehen", erklärte der Italiener, der den jungen Brasilianer nur wenige Minuten vor Ende der Verlängerung extra für das Elfmeterschießen eingewechselt hatte.
Kurz vor Beginn des Elfmeterschießens entschied sich das Team um Ancelotti jedoch noch einmal um.
"Als ich Endrick sagte, er solle den fünften Elfmeter schießen, sah er nicht gerade glücklich aus. Ich habe sein Gesicht gesehen und gesagt: 'Warte, warte'", erinnerte sich Ancelotti an das Gespräch mit dem 18-jährigen Brasilianer.

Ancelotti setzt auf Rüdiger

Daraufhin fiel die Entscheidung, Rüdiger als fünften Schützen antreten zu lassen. "Wir dachten, Rüdiger ist abgeklärter in solchen Momenten. Also haben wir uns für ihn entschieden", erklärte der 65-jährige Erfolgstrainer den Auswahlprozess.
Außerdem habe Rüdiger auch im Vorjahr im Viertelfinale bei Manchester City (5:4 n.E.) getroffen.
Diese Entscheidung sollte sich schließlich auszahlen. Zwar nicht ganz souverän, aber dennoch erfolgreich verwandelte Rüdiger den entscheidenden Elfmeter und sicherte seiner Mannschaft den Einzug ins Viertelfinale.
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Rüdigers Elfmeter ins Glück: Real steht im Viertelfinale

Quelle: SID

Dass der Deutsche letztlich den entscheidenden Treffer erzielte, lag vor allem an einer umstrittenen Entscheidung des Schiedsrichtergespanns um Szymon Marciniak.

Elfmeter-Entscheidung sorgt für Diskussionen

Der polnische Schiedsrichter hatte nach Rücksprache mit dem VAR den Elfmeter von Atlético-Spieler Julián Álvarez zurückgenommen, weil der Stürmer den Ball bei seinem Schuss doppelt berührt hatte.
Diese Entscheidung sorgte im Anschluss für hitzige Diskussionen. Atlético-Trainer Diego Simeone konnte die Entscheidung nur schwer akzeptieren.
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Simeone nicht zu bremsen: "Wer hat's gesehen? Na los! Hebt die Hand!"

Quelle: Perform

"So etwas habe ich noch nie erlebt - dass der VAR in ein Elfmeterschießen eingreift", schimpfte der leidenschaftliche Argentinier auf der Pressekonferenz.
Das Ergebnis blieb jedoch bestehen und Rüdiger trifft mit den Königlichen im Viertelfinale der Champions League auf den FC Arsenal.
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Oblak zeigt Fairness: "Müssen die Entscheidung respektieren"

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