Champions League 2025 - Theo Hernández bekommt mächtig Gegenwind von Milan-Legenden: "Trägt großen Teil der Schuld"

Die AC Mailand kam im Rückspiel gegen Feyenoord Rotterdam nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und schied damit überraschend bereits vor dem Achtelfinale aus. Einen entscheidenden Anteil daran hatte Milans Theo Hernández, der in der zweiten Halbzeit wegen einer Schwalbe die Gelb-Rote Karte sah und seinem Team damit einen Bärendienst erwies. Diese Aktion sorgte im Anschluss für hitzige Diskussionen.

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Quelle: Perform

Dabei sah es bis zur zweiten Gelben Karte von Hernández gut für die Rossoneri aus. Das Team von Trainer Sérgio Conceição führte 1:0 und egalisierte damit zumindest schon einmal die 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel.
Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Italiener den zweiten Treffer nachlegen und den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse perfekt machen würden.
Doch dann nahm das Spiel eine unerwartete Wendung. In der 51. Minute schaltete sich Hernández in einen Angriff mit ein und ging im gegnerischen Strafraum theatralisch zu Boden. Schiedsrichter Szymon Marciniak zögerte nicht und wertete die Aktion als Schwalbe.
Die logische Konsequenz: die zweite Gelbe Karte für den Franzosen – und damit der vorzeitige Gang in die Kabine.

Boban: "Das ist unsportlich"

Ab diesem Moment war das Spiel völlig auf den Kopf gestellt. Die Feyenoord-Spieler witterten ihre Chance und nutzten sie eiskalt. In der 77. Minute sorgte Julián Carranza für den Ausgleich und besiegelte damit den Einzug der Niederländer ins Achtelfinale.
Für die italienischen Experten stand nach der Partie schnell fest, wer die Verantwortung für das Aus trägt. "Die zweite Gelbe Karte ist absurd. Das ist unsportlich. So etwas macht man nicht", kritisierte etwa Zvonimir Boban im Interview mit "Sky Italia" und schober hinterher: "Theo Hernández macht das schon seit Jahren. Ich bin überrascht, dass niemand versucht hat, sein Verhalten zu korrigieren. Er trägt einen großen Teil der Schuld für das Ausscheiden."
Boban entlud dabei seinen gesamten Unmut über die Leistungen des Franzosen in dieser Saison, in der Milan lediglich auf dem siebten Platz der Serie A steht und um einen Platz im internationalen Geschäft bangen muss – sehr zum Leidwesen von Hernández.
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Fotocredit: Getty Images

Costacurta: "Trägt Verantworung für das Ausscheiden"

"Seit dem Beginn der Saison hat er nichts mehr mit dem Spieler zu tun, den wir kannten. Er scheint immer nur rumzustehen. Es wirkt so, als ob er es in dieser Saison nichtmal versucht", griff der ehemalige Spieler den Linksverteidiger direkt an.
In die gleiche Kerbe schlug auch die Milan-Legende Alessandro Costacurta: "Es ist lange her, dass ich so viele Fehler in einem K.o.-Spiel gesehen habe. Sie können nicht akzeptiert oder erklärt werden, besonders die von Theo Hernández nicht. Das ist die schlechteste Saison seiner Karriere und heute die Spitze des Eisbergs. Wir können mit Sicherheit sagen, dass er die Verantwortung für das Ausscheiden trägt."
Ein ähnliches Urteil fällte der ehemalige Milan-Trainer Fabio Capello, der die Spielweise von Hernandez über die letzten MOnate bemängelt. "Theo schmeißt sich immer auf den Boden. Es ist nicht das erste Mal, dass er geschauspielert hat. Aber dieses Mal hat er einen fairen und guten Schiedsrichter gefunden, der ihn bestraft hat", sagte der Italiener.
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Quelle: Perform


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