Wirbel um Foulspiel von Dayot Upamecano gegen Villa-Stürmer Ollie Watkins: Bayern-Verteidiger kommt glimpflich davon

Bayern Münchens Innenverteidiger Dayot Upamecano hatte in der ersten Halbzeit des Champions-League-Spiels bei Aston Villa (0:1) Schwierigkeiten mit Gegenspieler Ollie Watkins. In der 16. Minute ging Upamecano als letzter Mann ins Laufduell mit dem Villa-Angreifer, der nach einer kleinen Ringereinlage von Upamecano 35 Meter vor dem Bayern-Tor zu Fall kam. Der Schiedsrichter ließ weiterspielen.

Dayot Upamecano bringt Ollie Watkins zu Fall

Fotocredit: Getty Images

Doch die Szene hätte Radu Petrescu auch anders bewerten können - mit einem Platzverweis für Upamecano. Der Franzose traf den englischen Nationalstürmer im Zweikampf von hinten an der Wade, spielte nicht den Ball.
Watkins kam dadurch ins Straucheln und da kein anderer Bayernspieler hinter dem Ball war, wäre eine Rote Karte infolge einer Notbremse vertretbar gewesen.
Laut "DAZN"-Experte Michael Ballack hatte Upamecano Glück, weiterspielen zu dürfen. "Er ist nicht auf der Innenbahn und das kannst du auch pfeifen", meinte Ballack. Auf die Frage von Kommentator Jan Platte, welche Karte er gegeben hätte, entgegnete er: "Die etwas dunklere."
Wenige Minuten später kassierte Upamecano für ein ähnliches Vergehen an Watkins Gelb, in diesem Fall war er nicht letzter Mann gewesen.
Letztlich gingen die Bayern aber mit leeren Händen vom Platz. Jhon Durán überlistete FCB-Schlussmann Manuel Neuer mit einem Lupfer in der 79. Minute und machte damit den 1:0-Heimsieg für Villa perfekt.
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Quelle: SID


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