Bayer Leverkusen nach Pleite gegen Paris Saint-Germain: Ein Betriebsunfall mit Folgen - Benfica und ManCity im Visier

Bayer Leverkusen kommt in der Champions League, ganz im Unterschied zur Bundesliga, nicht in Schwung. Das 2:7 gegen Paris Saint-Germain war nach dem 2:2 beim FC Kopenhagen und dem 1:1 zuhause gegen die PSV Eindhoven der Tiefpunkt. Ein Betriebsunfall gegen den Titelverteidiger - allerdings mit bitteren Folgen. Die Partien bei Benfica und Manchester City muss Bayer ohne Robert Andrich auskommen.

Hjulmand analysiert Bayers 2:7-Packung: "Eine Menge Schmerz"

Quelle: Perform

Zumindest der Stadion-DJ bewies etwas Humor. Nach der bitteren Abreibung in der Champions League gegen den Titelverteidiger Paris St. Germain dröhnte der Ballermann-Hit "Scheiss drauf" von Peter Wackel durch die BayArena.
Aufheitern ließen sich die niedergeschlagenen Profis von Bayer Leverkusen dadurch aber selbstverständlich nicht. "Diese Niederlage schmerzt sehr", klagte Mittelfeldmann Aleix Garcia, der die beiden Leverkusener Tore erzielte, nach dem deftigen 2:7 (1:4) gegen PSG bei "Prime Video".
"Wir müssen das Spiel analysieren, wir müssen uns verbessern." Das Ergebnis sei "enttäuschend", sagte Innenverteidiger Edmond Tapsoba: "Wenn du Fehler machst, ist es normal, dass du bestraft wirst."
Innerhalb von 387 Sekunden hatte die Werkself die verrückte Partie aus der Hand gegeben. Kurz vor der Pause machten die Franzosen in jenen sieben Minuten bei Zehn gegen Zehn aus einem 1:1 ein 4:1.

Hjulmand: "Es gibt nur eine Möglichkeit ..."

Zuvor hatten bereits Nationalspieler Robert Andrich (33., nach Videobeweis) nach einem Ellbogenschlag und der Pariser Illja Sabarnyj (37.) nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen.
Für Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand war diese Phase spielentscheidend. "Wir waren zu offen, wir haben in diesen Minuten zu viele Fehler gemacht", sagte der Däne, der seine erste Niederlage als Coach der Leverkusener kassierte.
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Enttäuschung bei Bayer Leverkusen nach dem 2:7 gegen PSG

Fotocredit: Getty Images

Die Klatsche tue "weh", erklärte Hjulmand weiter: "Nicht nur zu verlieren, sondern vor allem mit diesem Ergebnis. Es ist eine Herausforderung, das abzuhaken. Es gibt nur eine Möglichkeit, das zu schaffen, und das ist am Sonntag gegen Freiburg."
Tatsächlich stehen die Chancen gut, dass der Liga-Trend anhält. 13 von 15 möglichen Punkten holte die Bayer-Auswahl an den vergangenen fünf Spieltagen, mit Platz fünf ist man wieder mittendrin im Kampf um die Champions-League-Plätze.

Benfica und Manchester City warten auf Leverkusen

Düster sieht es (vorerst) in der Königsklasse selbst aus. Zwei Punkte aus drei Partien, Platz 27 bei 36 Teams. Die Tatsache, dass es nun bei Benfica Lissabon und Manchester City weitergeht, sorgt nicht dafür, dass die Aussichten besser werden.
Im Gegenteil: Kapitän Andrich, der noch auf die Bestätigung der Länge seiner Rot-Sperre warten muss, wird wohl in beiden Spielen nicht zur Verfügung stehen. Es war bereits sein zweiter Platzverweis in der noch relativ jungen Saison. Bei Leverkusens 3:1-Sieg in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt hatte der 31-Jährige Gelb-Rot gesehen.
Und so ist es, insgesamt betrachtet, eine ziemliche Achterbahnfahrt für die Werskelf im bisherigen Saisonverlauf - weswegen Hjulmand eine gewisse Gelassenheit anregte: "Wir sollten nicht zu hoch fliegen, wenn wir plötzlich ein Spiel gewinnen. Aber wir sollten auch nicht zu tief fallen, wenn so etwas wie heute Abend passiert."
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(mit SID)
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Quelle: Perform


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