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Borussia Dortmund verpasst trotz Doppelpack von Julian Brandt den Heimsieg gegen Norwegens Außenseiter Bodö/Glimt
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Update 11/12/2025 um 00:52 GMT+1 Uhr
Borussia Dortmund hat im Kampf um den direkten Einzug in das Achtelfinale der Champions League einen Rückschlag eingesteckt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac kam am Mittwochabend zu Hause gegen den norwegischen Klub FK Bodö/Glimt nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus, der Doppelpack von Julian Brandt (18./51.) war zu wenig für den BVB. Haitam Aleesami (42.) und Jens Petter Hauge (75.) glichen aus.
BVB-Coach Kovac angefressen: "Geht mir richtig auf den Zeiger"
Quelle: Perform
"Die Spieler, die reinkommen, verlieren jeden Ball. Und ich sage immer: Winner-Mentalität bedeutet auch mal, das Spiel zu killen. Das haben wir gar nicht hinbekommen", fand Kapitän Nico Schlotterbeck bei "DAZN" deutliche Worte. "Wir wollen es ein bisschen schön machen und das reicht dann nicht. Wir spielen Champions League und das ist viel zu wenig.
Bei einem Sieg hätte das Team von Trainer Niko Kovac schon zwei Spieltage vor Ende der Ligaphase zumindest die Play-offs sicher gehabt. Doch statt eines Pflichtsiegs zu Hause setzte es einen bitteren Rückschlag.
Ausgerechnet Brandt, der jüngst die Spielweise kritisiert hatte ("Nicht meine Art und Weise, Fußball zu spielen"), traf in seinem 500. Profispiel doppelt (18./51.), sein zweiter Treffer war zugleich das 300. Dortmunder Tor in der Champions League.
Doch jubeln konnten die Fans dennoch nicht. Für den norwegischen Champions-League-Neuling traf Haitam Aleesami zum zwischenzeitlichen 1:1 (42.), Jens Petter Hauge (75.) traf wie aus dem Nichts zum Endstand.
In den letzten beiden Vorrundenspielen im Januar bei Tottenham Hotspur und gegen Inter Mailand geht es für das Team von Trainer Niko Kovac darum, sich eine gute Ausgangsposition für die Qualifikation für das Achtelfinale zu sichern.
- Das Match-Protokoll: So lief BVB gegen Bödo
Grund zur Freude hatten die BVB-Fans vor dem Anpfiff, als Marco Reus eineinhalb Jahre nach seinem Abschied nach Dortmund zurückkehrte und sich von der "Süd" feiern ließ. "Ich habe hier am Ende in dem Verein mein ganzes Leben verbracht", sagte der ehemalige Kapitän, der erstmals als "DAZN"-Experte auftrat - und vom BVB kurzerhand zum Vereinsbotschafter ernannt wurde.
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Julian Brandt (BVB) trifft zum 1:0 gegen Bodö/Glimt
Fotocredit: Getty Images
Kovac hatte für die Partie erneut rotiert: Auf vier Positionen veränderte er die Startelf gegenüber dem 2:0 am vergangenen Sonntag gegen die TSG Hoffenheim - ins Team kamen unter anderem Ramy Bensebaini, der erstmals seit Anfang November wieder von Beginn an spielte, und Jobe Bellingham.
Bis zur 67. Minute nur auf der Bank saß Torjäger Serhou Guirassy, der in neun Champions-League-Heimspielen für Dortmund zwölf Treffer erzielt hatte.
- Champions League: Die Tabelle | Spielplan & Ergebnisse | Torjäger
Die Norweger, deren Saison am 30. November geendet hatte, waren sofort in der Defensive gefordert: Brandts Kopfball strich knapp über die Latte (5.). Doch auch offensiv hatte der entthronte Meister zwei frühe Chancen durch Kasper Högh zu bieten (7./12.). Da auf der Gegenseite auch Felix Nmecha Torhüter Nikita Haikin zu einer Parade zwang (13.), bot die erste Viertelstunde mehr Unterhaltung als das gesamte Spiel gegen Hoffenheim.
BVB kann Führung gegen Bodö nicht ausbauen
Das 1:0 resultierte aus einem Fehler der Gäste. Fabio Silva hatte den Norwegern im Spielaufbau den Ball stibitzt. Nur zwei Minuten später vergab Maximilian Beier per Kopf die Großchance zum 2:0 (20.).
Schon früh musste Kovac Abwehrchef Waldemar Anton ersetzen, der mit einer Oberschenkelverletzung ausschied (33.).
Der Ausgleich zum 1:1 fiel überraschend: Aleesami köpfte völlig frei ein. Kurz nach der Pause staubte Brandt zum 2:1 ab, nachdem Beier mit einem Kopfball an Haikin gescheitert war.
Mit der erneuten Führung im Rücken erspielte sich Dortmund einige Chancen, vergab aber die frühe Vorentscheidung - und wurde am Ende noch geschockt.
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(SID)
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Quelle: Perform
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