Drei Dinge, die beim Sieg von Real Madrid gegen Manchester City auffielen: Macht euch auf was gefasst, Bayern!

Nach dem FC Bayern setzt auch Real Madrid eine Duftmarke im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League. Die Königlichen schießen in ihrem Lieblingswettbewerb Manchester City beim 3:0 (3:0) aus dem Bernabéu und stoßen damit die Tür zum Viertelfinalduell mit den Münchnern weit auf. Federico Valverde macht das Spiel seines Lebens, während ManCity einen desaströsen Auftritt hinlegt.

Guardiola nach City-Pleite bei Real bedient: "Ein hartes Ergebnis"

Quelle: Perform

Champions-League-Nächte im Estadio Santiago Bernabéu bleiben mystisch. Ein in der spanischen Liga taumelndes Real Madrid duscht Manchester City beim 3:0 (3:0) kalt ab.
Angeführt von Dreifach-Torschütze Federico Valverde (20., 27., 42.) waren die Königlichen der Mannschaft von Pep Guardiola in allen Belangen überlegen - ein Duell mit dem FC Bayern im Viertelfinale ist damit sehr wahrscheinlich.
"Das war unglaublich. Jeder würde von einer Nacht wie dieser träumen", sagte Valverde bei "Movistar".
Drei Dinge, die in Madrid auffielen.

1. Valverde tritt (endlich) aus Kroos' Schatten

Der König höchstpersönlich legte Federico Valverde sein Erbe in die Hände. Anlässlich der Party nach dem Champions-League-Sieg 2024 verkündete Toni Kroos von Tausenden von Real-Fans auf dem Plaza de Cibeles in Madrid, dass der Uruguayer künftig sein Trikot mit der Nummer 8 tragen werde.
Eine große Ehre für Valverde, der Kroos schon als Jugendspieler als sein Idol bezeichnet hatte. Aber auch eine große Bürde und an der hatte Valverde lange zu knabbern. Gesegnet mit einem herausragenden Talent schien der 27-Jährige an der Erwartungshaltung kaputtzugehen. Unter Ex-Trainer Xabi Alonso litt Valverde zudem unter seiner defensiven Rolle.
Was "Fede" wirklich drauf hat, zeigte er am Mittwochabend. Beim ersten Tor nahm er einen langen Ball von Torhüter Thibaut Courtois genial mit, düpierte dann den zaghaft herauslaufenden City-Keeper Gianluigi Donnarumma und schob die Kugel aus spitzem Winkel über die Linie.
Das zweite machte Valverde mit links uns das dritte gehört ins Museum: Lupfer über Marc Guéhi mit links, Volleyabschluss mit rechts. "Es ist tatsächlich lange her, dass ich so viel Freude an einem Fußballspiel hatte. Ich bin glücklich, ich bin begeistert, aber vor allem freue ich mich über den Sieg der Mannschaft", sagte Valverde, der von Alonso-Nachfolger Alvaro Arbeloa offensive Freiheiten bekommt.
"Der Trainer verlangt von mir, dass ich nach vorne gehe, angreife und in gefährlichen Situationen ankomme. Wir hatten heute mehr Spieler in dem Raum, in dem wir versuchen, den Ball zu halten, und das gab mir die Freiheit, mehr anzugreifen", so Valverde.
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Real-Trainer Arbeloa: Dreierpack eine "Belohnung" für Valverde

Quelle: Perform

Pikanterie am Rande: Reals beste Saisonleistung gelang ohne die verletzten Stars Kylian Mbappé, Rodrygo und Jude Bellingham.

2. Erling Haaland steht sinnbildlich für ein katastrophales City

Bei Buchmachern und vielen Experten galten die Skyblues als leichter Favorit im Gigantenduell. Die ersten zehn Minuten waren dann auch vernünftig, doch spätestens nach Valverdes erstem Streich brach das City-Kartenhaus in sich zusammen.
Das erste Gegentor kassieren vielleicht Amateurklubs, aber sicher keine, die um die Champions-League-Krone mitspielen wollen. City legte eine unerklärliche Laissez-faire-Einstellung an den Tag und ließ sich von galligen Madrilenen den Schneid abkaufen.
"Wir haben uns wohlgefühlt, aber nach dem 0:1 komplett die Kontrolle verloren", resümierte Mittelfeldspieler Bernardo Silva: "Wir haben aufgehört, das Umschaltspiel und die zweiten Bälle zu kontrollieren. Wenn man gegen Real Madrid mit ihrer Qualität so spielt, muss man dafür bezahlen."
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Guardiola zu Rückspiel gegen Real: "Chancen nicht besonders gut"

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Defensiv naiv, offensiv erschreckend harmlos - so lässt sich Citys Auftritt zusammenfassen. Außer Jeremy Doku, der es mit Tempodribblings wenigstens versuchte, lieferte kein Angreifer annähernd Normalform ab.
Sinnbildlich hierfür stand Erling Haaland. Der Norweger, mit 29 Toren in 40 Pflichtspielen auch in dieser Spielzeit bemerkenswert treffsicher, gab keinen einzigen Torschuss ab und ließ jeglichen Einsatz vermissen. Konsequenz: Obwohl City dringend ein Tor benötigte, um die Angelegenheit erträglich zu gestalten, holte Guardiola seine Starstürmer knapp zehn Minuten vor Schluss vom Feld.
Die einzige echte Torchance ging einem leichtsinnigen Ballverlust in der Real-Defensive voraus, doch Nico O'Reilly scheiterte am langen Bein des erneut glänzend aufgelegten Courtois. City steht mit dem Rücken zur Wand und benötigt im Rückspiel kommenden Dienstag ein Wunder.
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Gefrustet nach seiner Auswechslung: Erling Haaland

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3. Thiago Pitarch - Reals neue Wunderwaffe?

Thiago wer? Mit vollem Namen heißt er Thiago Pitarch Pinar, ist 18 Jahre alt, U20-Nationalspieler Spaniens und in der Regel in Reals zweiter Mannschaft unterwegs.
Seit 17. Februar darf sich Pitarch Spieler der königlichen Elite nennen, als er in der Nachspielzeit beim 1:0 in Lissabon eingewechselt wurde. Vergangenes Wochenende in Vigo durfte er erstmals durchspielen und überzeugte Arbeloa offenbar, dass dieser den Teenager auf die City-Stars Bernardo Silva und Rodri losließ.
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Thiago Pitarch im Duell zwischen Real Madrid und Manchester City

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An der Seite von Aurélien Tchouaméni beherrschte Pitarch das Zentrum, spielte aggressiv gegen den Ball und beteiligte sich am starken Umschaltspiel von Real mit klugen, genauen Pässen.
"Thiagos Leistung mag viele überraschen - mich nicht. Ich beobachte ihn schon lange und habe vollstes Vertrauen in ihn", sagte Arbeloa. Eduardo Camavinga, der zuletzt mit Zahnschmerzen und einer Infektion im Mund fehlte und gegen die Citizens in der 70. Minute eingewechselt wurde, hat einen neuen Konkurrenten.
Dank Valverde, Pitarch und einer perfekten Einstellung machte Real Madrid Manchester City den Garaus und stellt auch für den FC Bayern in einem möglichen Viertelfinale eine Gefahr dar.
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Quelle: Perform


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