Borussia Dortmund und das Wiedersehen mit der ehemaligen Tormaschine: Erling Haaland verbreitet Angst und Schrecken

Erling Haaland feiert am Mittwochabend im City of Manchester Stadium das Wiedersehen mit seiner einstigen großen Liebe Borussia Dortmund. Beim bis dato letzten Treffen lief es aus Sicht des BVB wenig erfreulich - und auch diesmal stehen die Zeichen für die Schwarz-Gelben auf Sturm. Denn: Womöglich bekommt es die Mannschaft von Trainer Niko Kovac mit dem besten Haaland aller Zeiten zu tun.

Guardiola über Haaland: "Haben Sie die Zahlen gesehen?"

Quelle: Perform

Für das Date mit der Ex hat sich Erling Haaland schon mal warmgeschossen. Und die Erinnerungen ans letzte Rendezvous mit der Borussia in Manchester sind ohnehin noch präsent: Sein spektakuläres Kung-Fu-Tor kurz vor Schluss brachte die Dortmunder vor drei Jahren um einen Punktgewinn.
Auch beim Wiedersehen steht die norwegische Tormaschine im Mittelpunkt - und lässt böse Erinnerungen erwachen.
Denn wenn der BVB am Mittwoch (21:00 Uhr im Liveticker) in der Champions League bei ManCity "natürlich mit Selbstvertrauen" antritt, wie Sportdirektor Sebastian Kehl betonte, hängt noch mehr von Haaland ab.
Der ehemalige Dortmunder, der die Skyblues mit einem Doppelpack am Sonntag auf Platz zwei in der Premier League führte, ist inzwischen wichtiger denn je: Er hat 17 der bislang 26 Tore seines Klubs in den Ligaspielen in England und Europa erzielt.

Haaland: "Noch nie besser gefühlt"

Zum Vergleich: Das ist bereits jetzt, zu einem recht frühen Zeitpunkt in der Saison, die Hälfte seiner Ausbeute aus der gesamten vorangegangenen Spielzeit (34), die rückblickend für einen Weltklasse-Knipser wie Haaland als eher mäßig eingestuft wird.
Haaland, das zeigt nicht nur die Trefferanzahl, sondern seine Präsenz und sein Auftreten insgesamt, hat in den vergangenen Monaten noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht. Anfang Oktober wurde der 25-Jährige im Gespräch mit "Sky Sports" gefragt, ob die Fans momentan womöglich den besten Haaland aller Zeiten zu sehen bekämen. Seine Antwort: "Das kann man so sagen."
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Erling Haaland

Fotocredit: Getty Images

Er habe sich "noch nie besser gefühlt als jetzt". Aussagen, die mit Blick auf seinen mit Toren gesäumten Karrriereweg Angst und Schrecken bei jedem Gegner verbreiten dürften. Auch Coach Pep Guardiola attestierte seiner Nummer 9 unlängst eine "unglaubliche" Entwicklung: "Diese Saison ist besser als jemals zuvor", sagte der Katalane bei "Sky Sports". Doch woher rührt die Topform?

Sohn beflügelt Haaland: "Muss mich bei ihm bedanken"

Eine entscheidende Rolle nimmt offenbar sein kleiner Sohn ein, der im Dezember 2024 das Licht der Welt erblickt hat. "Wenn man jünger ist, grübelt man manchmal über dies oder jenes und macht sich über gewisse Dinge Sorgen", erklärte Haaland. Er schob nach: "Wenn ich jetzt nach Hause komme, kann ich viel schneller und besser entspannen. Ich muss mich also bei meinem Sohn bedanken."
Die Hauptaufgabe für den BVB wird sein, Haaland zu stoppen. Denn ohne ein Tor des Skandinaviers hat City noch kein einziges Spiel in der heimischen Liga und der Königsklasse gewonnen. Keiner seiner Teamkollegen hat in den beiden Wettbewerben zusammen mehr als einen Treffer erzielt. Die Abhängigkeit vom Torjäger ist noch einmal deutlich gewachsen.
Das weiß auch Guardiola, der kürzlich seine anderen Offensivschützlinge in die Pflicht nahm: "Wir brauchen mehr Tore von den anderen", forderte der Star-Coach: "Die Flügelspieler müssen mehr Tore machen. Sie müssen häufiger ins Eins-gegen-Eins und öfter zu Abschlüssen kommen."

Schlotterbeck soll Haaland stoppen

Aktuell kommt aber eben vor allem Haaland zum (erfolgreichen) Abschluss. "Er trifft wie am Schnürchen. Es ist außergewöhnlich, was er in den letzten Jahren leistet, das grenzt ja schon fast an Perfektion. Er ist die Lokomotive dieser Mannschaft", sagte BVB-Sportvorstand Lars Ricken. Aber: "Wir haben Innenverteidiger, die ihm das Leben schwer machen."
Allen voran Nico Schlotterbeck, der in dieser Saison ganz groß aufspielt, Stürmer um Stürmer zur Verzweiflung bringt. Nach seinem krankheitsbedingten Ausfall in Augsburg (Dortmund siegte 1:0) ist der Nationalspieler in Manchester wieder an Bord.
Eines scheint dieser Tage jedenfalls klar: Stoppt man Haaland, stoppt man City.
(mit SID)
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Quelle: Perform


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