Champions League - Mikel Arteta vom FC Arsenal wütet: "Wie zur Hölle kann dieser Elfmeter zurückgenommen werden?"
Im Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Atlético Madrid und dem FC Arsenal (1:1) kam es zu mehreren kontroversen Schiedsrichterentscheidungen, eine Szene erhitzte die Gemüter der Gunners aber ganz besonders: in der 81. Minute nahm Referee Danny Makkelie einen Elfmeter für die Londoner nach VAR-Eingriff und Video-Ansicht zurück. Arsenal-Coach Mikel Arteta wurde im Nachgang deutlich.
Arteta nach VAR-Eklat: "Wie zum Teufel…"
Quelle: Perform
"Was ich nicht verstehe und was mich richtig traurig macht - wie zur Hölle kann dieser Elfmeter an Eze zurückgenommen werden? Ich verstehe das nicht", sagte der Spanier im Gespräch mit "DAZN".
Arteta ergänzte: "Es ist ein klarer Elfmeter, den musst du geben. Ich weiß nicht, warum man an den Bildschirm gehen muss, um sich die Szene unzählige Male anzuschauen."
Zum Hintergrund: In der 81. Minute hatte Atlético-Verteidiger David Hancko, der bereits den Strafstoß zum zwischenzeitlichen 0:1 aus Sicht der Colchoneros verursachte (44.), Arsenals Eberechi Eze am Fuß getroffen.
Referee Makkelie hatte umgehend auf den Punkt gezeigt - im Anschluss meldete sich allerdings überraschend der Videoschiedsrichter und legte dem Niederländer nahe, die Szene noch einmal neu zu bewerten.
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Simeone über umstrittene Elfer-Szene: "Er hat auf Kontakt gewartet"
Quelle: Perform
Arsenal-Legende Wright: "Wusste, dass er einknickt"
Nach etlichen Wiederholungen nahm Makkelie den potenziell siegbringenden Elfer für die Gäste zurück. Verständlicherweise zum Unmut der Engländer, die nicht nur in Person von Arteta wüteten. Allen voran Arsenal-Ikone Ian Wright machte seinem Ärger über die Entscheidung Luft.
"Ich wusste, dass er (der Schiedsrichter, Anm. d. Red.) einknicken würde. Die Heimmannschaft hätte den Elfer sicherlich bekommen", schrieb Wright bei Social Media und versah seinen Post mit drei Wut-Smileys.
Für Gesprächsstoff auf der Insel sorgte indes auch das Verhalten von Atlético-Coach Diego Simeone. Der Argentinier, der für seine emotionalen Ausbrüche an der Seitenlinie bekannt ist, hatte nach Makkelies Elfer-Pfiff getobt und gestenreich eine Überprüfung verlangt.
Liverpool-Legenden schießen gegen Simeone: "Abscheuliches Verhalten"
Aus Sicht des "TNT"-Experten Steven Gerrard eine direkte Einflussnahme auf Makkelie: "Schiedsrichter müssen den Mut haben, zu ihrer Entscheidung zu stehen. Es war kein klarer und offensichtlicher Fehler und das weiß jeder", sagte der Ex-Profi des FC Liverpool mit Blick auf den Aufreger des Abends.
Er schob hinsichtlich Simeones Gebaren nach: "Aber Simeones Verhalten bringt den Schiedsrichter dazu, an seiner Entscheidung zu zweifeln." Noch harscher fielen die Worte von Steve McManaman, ehemaliger Reds- und Real-Madrid-Star, bezüglich Simeone aus.
"Das Verhalten von ihm und seinen Co-Trainern als der Schiri herüberkam, um auf den Monitor zu schauen, war abscheulich. Ich garantiere ihnen: Hätte die Szene im anderen Strafraum stattgefunden, wäre er wegen des Elfmeters völlig außer sich gewesen."
Arsenal mit guter Ausgangsposition
Trotz des zurückgenommenen Elfmeters dürfte die Stimmung aufseiten der Londoner nach dem Hinspiel nicht allzu schlecht sein.
Mit dem 1:1 im Hexenkessel namens Estadio Metropolitano hat sich das Arteta-Team eine verheißungsvolle Ausgangslage fürs Rückspiel am kommenden Dienstag vor heimischer Kulisse erarbeitet.
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Enrique völlig buff: "Wie viele Tore müssen wir noch schießen?"
Quelle: Perform
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