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Champions League - Viel Lob für Schiedsrichter Daniel Siebert nach Finale zwischen PSG und dem FC Arsenal
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Update 31/05/2026 um 12:14 GMT+2 Uhr
Daniel Siebert hat im Finale der Champions League knifflige Entscheidungen zu treffen. Für seine Leistung erhält er mehr Lob als Kritik. Die Gunners haderten leicht mit einer umstrittenen Entscheidung in der Verlängerung, doch auch Trainer Mikel Arteta gab später zu, dass er die Situation falsch eingeschätzt habe. Für Siebert geht es nun in die Sommerpause. Bei der WM pfeift er nicht.
Daniel Siebert wurde für seine Schiedsrichterleistung am Samstagabend gelobt
Fotocredit: Getty Images
Nachdem Daniel Siebert das Champions-League-Finale in Budapest abgepfiffen hatte, wurde der deutsche Schiedsrichter eilig mit Lob überschüttet. Er habe "Werbung für das deutsche Schiedsrichterwesen" geliefert, sagte Ex-Referee Torsten Kinhöfer im "ZDF".
Die DFB-Schiris seien "sehr stolz", betonte auch Schiedsrichterchef Knut Kircher auf "SID"-Anfrage. Der EM-Referee von 2021 und 2024 habe "ein sehr fokussiertes und geradliniges Spielmanagement mit klarster Linie" gezeigt.
Doch aussagekräftiger waren nach dem Elfer-Krimi zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal (4:3) die Reaktionen des FC Arsenal. Naturgemäß haderten die unterlegenen Gunners, die ihren ersten Triumph in Europas wichtigstem Vereinswettbewerb nur knapp verpasst hatten, schon eher mit Siebert - und doch blieb harsche Kritik der Beteiligten aus. Auch die oftmals harsche englische Presse verzichtete auf ihre berüchtigten Schelten.
Diskutiert wurde dennoch, vor allem über die 102. Minute. Zuvor hatte Siebert bereits früh das Zeitspiel der Gunners mit einer Verwarnung gegen Cristhian Mosquera unterbunden (47.) und richtigerweise auf Strafstoß für PSG entschieden (62.). Dann wurde es knifflig.
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Quelle: SNTV
In einem Zweikampf mit Nuno Mendes war Arsenals Noni Madueke im Strafraum zu Fall gekommen, die Londoner tobten, Siebert ließ weiterspielen und verwarnte Declan Rice sowie Teammanager Mikel Arteta nach lautstarken Protesten.
"Ich habe mir in den letzten 72 Stunden alle Elfmeter in diesem Wettbewerb angesehen, um zu verstehen, was ein Elfmeter ist und was nicht, und das könnte leicht ein Elfmeter sein", sagte Arteta zunächst im Anschluss.
Arteta sieht Fehleinschätzung ein
Doch auch der frustrierte Spanier sah später ein: "Es war offensichtlich nicht eindeutig genug, um einen Elfmeter zu geben. Ich dachte, es wäre einer, und unsere Bank und unsere Spieler dachten das auch."
Auch der englische Ex-Schiri Graham Scott stützte Siebert - und auch, dass die Video-Assistenten Bastian Dankert und Robert Schröder nicht eingriffen. "Es ist einfach kein offensichtlicher Fehler", analysierte Scott beim Portal "The Athletic".
Siebert darf sich daher zufrieden in die Sommerpause verabschieden. Ein Ticket für die WM in den USA, Mexiko und Kanada erhielt er nämlich nicht. Im Gegensatz zu Felix Zwayer.
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(SID)
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Quelle: Perform
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