FC Barcelona legt Beschwerde bei UEFA nacht Niederlage gegen Atlético Madrid ein: Schiedsrichter und VAR im Fokus

Der FC Barcelona hat wegen der Schiedsrichterleistung beim Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Atlético Madrid (0:2) offiziell Beschwerde bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eingelegt. Wie die Katalanen am Tag nach der Partie mitteilten, sei das nicht geahndete Handspiel von Atléticos Marc Pubill nach einem ausgeführten Abstoß von Torhüter Juan Musso ein "gravierende Fehler".

Flick wütet gegen VAR: "Vielen Dank an Deutschland"

Quelle: Perform

"Der Verein ist der Ansicht, dass es zu einer Schiedsrichterentscheidung kam, die gegen die geltenden Regeln verstößt und direkten Einfluss auf den Spielverlauf und das Ergebnis hatte", hieß es in einem Schreiben des Klubs auf seiner Webseite.
Im Fokus ist dabei nicht nur der rumänische Hauptschiedsrichter Istvan Kovacs, sondern auch Bundesliga-Referee Christian Dingert, der als Videoschiedsrichter zuständig war.
Barca fordert zudem "die Einleitung einer Untersuchung, Einsicht in die Kommunikation der Schiedsrichter sowie gegebenenfalls die offizielle Anerkennung der Fehler und die Ergreifung entsprechender Maßnahmen".
Musso hatte beim Stand von 0:1 einen Abstoß zu Pubill gespielt, der den Ball mit der Hand stoppte und den Abstoß erneut ausführte.

Flick greift VAR Dingert an: "Danke an Deutschland"

Auch bei einer vergleichbaren Situation im April 2024 beim Duell zwischen dem FC Arsenal und Bayern München hatte es keinen Handelfmeter gegeben.
Barcelonas Trainer Hansi Flick hatte sich bereits nach Abpfiff echauffiert. "Danke nach Deutschland. Für mich ist das eine klare Gelb-Rote Karte und ein Elfmeter", sagte Flick und erklärte mit Blick auf Video-Schiedsrichter Dingert: "Er muss sagen: Schau es dir an."
Dingert war zwar gar nicht im Raum. Doch die Botschaft an den "German guy", wie Flick den VAR aus Burglichtenberg nannte, kam auch so an.
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Debatte um Pubill-Handspiel erregt Gemüter bei Barca

Quelle: Perform

"Schwarze Nacht für Barça"

Weil Atlético später sogar zum 2:0-Endstand traf und Barça die erste Niederlage im neuen Camp Nou kassierte, ist der Traum vom Henkelpott vor dem Rückspiel am Dienstag für Flick in weite Ferne gerückt. Von einer "schwarzen Nacht für Barça" schrieb die Zeitung "AS", während "Mundo Deportivo" bereits vorausblickte: "Barça hofft auf ein Wunder im Metropolitano".
Für Atlético war es sogar der erste Sieg im Camp Nou seit 2006 - Diego Simeone feierte somit im 15. Jahr als Trainer Madrids eine Premiere. Flick wollte sich dennoch nicht geschlagen geben. "Wir werden kämpfen, es ist noch nicht vorbei", sagte der ehemalige Bundestrainer. Zunächst aber wartet am Samstag in der Liga das ebenfalls brisante Stadtderby gegen Espanyol auf den Tabellenführer: "Das ist auch wichtig."
Und der Ärger wegen Dingert? Als Flick auf der Pressekonferenz ein drittes Mal auf die Szene angesprochen wurde, verpasste der 61-Jährige sich selbst einen Maulkorb. "Ich möchte nicht mehr über die Schiedsrichter sprechen", sagte er: "Das ist besser - für mich, aber auch für sie."
(SID)
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Atlético-Coach Simeone lobt Chancenverwertung gegen Barcelona

Quelle: Perform


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