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FC Bayern München empfängt PSG im Halbfinal-Rückspiel der Champions League - Vincent Kompany fordert große Leistung
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Publiziert 05/05/2026 um 15:17 GMT+2 Uhr
Der FC Bayern steht im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain vor einer gewaltigen Aufgabe. Nach dem 4:5 im Hinspiel braucht das Team von FCB-Trainer Vincent Kompany eine außergewöhnliche Leistung. Leon Goretzka wähnt den deutschen Rekordmeister auf einem vielversprechenden Weg - und spürt schon das einzigartige Triple-Gefühl innerhalb der Mannschaft.
Kompany fordert Support: "Wucht der Allianz Arena mitnehmen"
Quelle: Perform
Vincent Kompany hatte nach einer denkwürdigen Uraufführung für den zweiten Akt eines historischen Fußball-Dramas nur eine "einzige Bitte" - und die richtete sich an das werte Publikum.
"Wenn jemand eine Karte gekauft hat und er sich am Spieltag nicht wohlfühlt", sagte der Erfolgstrainer des FC Bayern vor dem Showdown gegen Paris Saint-Germain, dann möge er doch bitte zu Hause bleiben und sein Ticket nur an die "allerfittesten Leute" weitergeben. Denn, so Kompany: Sein Team brauche auf der großen europäischen Bühne "die Wucht der Allianz Arena".
Doch der FC Bayern benötigt im Halbfinal-Kracher am Mittwoch (21:00 Uhr im Liveticker) gegen PSG nicht nur eine außergewöhnliche Atmosphäre - Harry Kane, Michael Olise und Co. müssen nach dem aberwitzigen 4:5 im Hinspiel des Gigantenduells einmal mehr über sich hinauswachsen, um auf dem Weg zum Triple und ins Finale nach Budapest (30. Mai) auch die allerletzte Hürde zu nehmen.
Doch diese könnte gegen den Titelverteidiger um Weltfußballer Ousmane Dembélé höher nicht sein. Die Euphorie ist dennoch riesig. Der Rekordmeister hofft wie schon im spektakulären Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid (4:3) auf eine magische Münchner Nacht. "Ich habe jetzt schon Gänsehaut. Ich glaube, am Mittwoch wird hier die Arena brennen", sagte Leon Goretzka voller Vorfreude. PSG erwartet nichts weniger als ein Hexenkessel.
Bayern vertraut auf seine Stärke - und auf "Killer" Kane
Dass die Bayern die Generalprobe gegen Heidenheim (3:3) verpatzten und in zuletzt sechs Spielen 16 (!) Gegentore kassierten - geschenkt! "Die Mannschaft", betonte Sportvorstand Max Eberl, "wusste bisher immer genau, worauf es ankommt. Und jetzt gegen Paris braucht man erst recht keinem sagen, worauf es ankommt."
Deshalb denken die Münchner in ihrem 14. Halbfinale in der Champions League (sechsmal schafften sie es ins Finale) auch nicht ansatzweise daran, an ihrer Offensiv-DNA, die insbesondere der 101-Tore-Sturm mit Kane, Olise und Luis Díaz vorlebt, etwas zu verändern.
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Michael Olise (Mitte) und der FC Bayern München hoffen auf eine magische Nacht
Fotocredit: Getty Images
Man werde es "nicht akzeptieren, das anders zu machen", unterstrich Kompany. "Dafür", ergänzte Vize-Kapitän Joshua Kimmich, "sind wir zu erfolgreich gewesen."
Vor allem der Killerinstinkt von Kane soll gegen PSG wieder den Unterschied ausmachen. Mit 13 Treffern in der Königsklasse liegt der englische Nationalstürmer in der Rangliste der erfolgreichsten Torschützen nur hinter Kylian Mbappé (15). Doch nicht nur die Anzahl seiner Tore beeindruckt, sondern auch der Zeitpunkt.
Fünfmal erzielte Kane den entscheidenden Treffer einer Partie, viermal sogar das 1:0 - wie zuletzt im Hinspiel gegen Paris.
Goretzka erinnert sich an 2020
In der Offensive läuft alles wie am Schnürchen, die Mannschaft zieht gemeinsam an einem Strang. Da werden an der Säbener Straße Erinnerungen wach.
Goretzka zieht schon jetzt Vergleiche zu jenem legendären Team, das 2020 unter Hansi Flick alle Trophäen inklusive des Henkelpotts (1:0 im Finale gegen PSG) abgeräumt hatte. Das "Selbstverständnis" von damals sei "in den vergangenen Wochen zurückgekommen", meinte der erfahrene Nationalspieler.
Das sei zwar keine Garantie für den Titel in der Königsklasse, "aber da ist das spezielle Gefühl, das du mit Glück vielleicht ein-, zweimal in deiner Karriere hast. Wir haben eine Mannschaft, in der jedes Rad ins andere greift. Wir haben individuelle Qualität und parallel diesen Hunger, diese Laufbereitschaft."
PSG kehrt selbstbewusst zurück
Das alles muss auch am Mittwoch passen, um bei der Premiere der neuen rot-weißen Trikots die Weltklasse-Offensive von PSG zu stoppen - jenem Pariser Team, das im vergangenen Jahr in München Europas Thron mit einer unfassbaren Dominanz (5:0 gegen Inter Mailand) erklommen hatte.
Die Rückkehr an die Stätte des Triumphes wecke "schöne Erinnerungen", sagte PSG-Trainer Luis Enrique optimistisch.
Doch ansonsten gab es keine Zeit für große Gefühle. Für einen Sieg in der Allianz Arena, betonte Enrique vielmehr, brauche es nach dem Drama von Paris erneut "mindestens drei Tore". Denn: "Bayern wird mit der Unterstützung seiner Fans noch stärker sein."
Darauf setzt auch Einpeitscher Kompany.
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(SID)
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4:5 gegen PSG: Kompany leidet auf der Tribüne
Quelle: Perform
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