FC Bayern vs. PSG - die Noten der FCB-Stars im Halbfinale der Champions League: Horror-Abend für Upamecano und Olise

Aus der Traum vom Triple: Der FC Bayern München muss nach dem 1:1 im Halbfinal-Rückspiel der Champions League (Hinspiel 4:5) gegen PSG die Segel streichen. Im zweiten Aufeinandertreffen kamen etliche FCB-Stars nicht an ihr eigentliches Niveau heran, Michael Olise und Dayot Upamecano erlebten einen Abend zum Vergessen. Auch Harry Kane blieb - bis auf seinen späten Treffer - blass. Die Einzelkritik.

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Quelle: SNTV

Nach dem frühen Gegentreffer durch Osmane Dembélé (3.) schafften es die Münchner über das gesamte Spiel hinweg nicht, die Offensiv-Gewalt aus dem Hinspiel wiederherzustellen. Stattdessen wirkten die Bayern zunächst geschockt.
Die folgenden Bemühungen der Bayern zerschellten immer wieder an einer tiefen und disziplinierten PSG-Abwehr, der Treffer von Harry Kane (90.+3) kam für die Münchner Hoffnungen zu spät.
Auf der Seite der Gastgeber musste Manuel Neuer ein ums andere Mal mit starken Paraden glänzen. Der 40-Jährige war der beste Bayern-Spieler auf dem Platz. Vor allem Khvicha Kvaratskhelia bereitete der FCB-Defensive immer wieder Probleme.
Der deutsche Rekordmeister bot einen großen Kampf, konnte aber schließlich das 4:5-Spektakel aus dem Hinspiel nicht mehr drehen.

Der FC Bayern gegen PSG in der Einzelkritik

Manuel Neuer: Beim 0:1 durch Dembélé machtlos, im Anschluss als einer der wenigen Münchner an diesem Abend stets auf der Höhe. Parierte einen Kopfball von Neves nach Halbfeld-Freistoß glänzend (33.), wartete gegen Kvaratskhelia mit einer sehenswerten Fußabwehr auf (57.) und verhinderte einen weiteren Einschlag durch Doué mit einem tollen Reflex (64.).
  • Note: 2
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Bayern-Keeper Manuel Neuer im Spiel gegen PSG

Fotocredit: Getty Images

Konrad Laimer: Rutschte gleich zu Beginn nach einem Neuer-Zuspiel aus und schenkte den Gästen einen Einwurf tief in der Münchner Hälfte. Sinnbildlich für den Start des Österreichers in diese Partie: Rückte im Vorfeld des frühen Rückstands aus der Kette und ließ Fabian Ruiz auf Kvaratskhelia durchstecken (3.). Danach fing sich Laimer allerdings und machte vor allem im Spiel nach vorne unermüdlich Alarm - darüber hinaus im Zweikampf stets präsent.
  • Note: 3
Dayot Upamecano (bis 85.): Sah beim 0:1 nur noch Kvaratskhelias Rücklichter, nach einer Viertelstunde ließ der Georgier den Franzosen abermals alt aussehen. Darüber hinaus leistete Upamecano sich diverse Ungenauigkeiten im Aufbauspiel. Ein gebrauchter Abend.
  • Note: 5
Jonathan Tah (bis 68.): Wie die gesamte Bayern-Hintermannschaft im Tiefschlaf, als sich Dembélé es sich im Strafraum bequem machen und zum 0:1 einschieben durfte (3.). In der Folge hielt sich der ehemalige Leverkusener aber weitestgehend schadlos - und gewann bis zu seiner Auswechslung (mutmaßlich aufgrund einer Gelben Karte) alle seine Zweikämpfe und hatte Pech, dass sein Kopfball aus aussichtsreicher Position kurz vor der Pause vorbeistrich (44.).
  • Note: 3,5
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Quelle: Eurosport

Josip Stanisic (bis 68.): Auch Stanisic verlor Dembélé im entscheidenden Moment aus den Augen. Ähnlich wie sein Pendant Laimer später aber deutlich aufmerksamer unterwegs. Verbuchte die meisten Balleroberungen (14) aufseiten der Bayern und brachte sich in der Offensive ein, ohne die ganz großen Glanzpunkte zu setzen.
  • Note: 3,5
Joshua Kimmich: Normalerweise einer der verlässlichsten Münchner, hatte Kimmich diesmal keinen Zugriff auf Spiel und Gegner. Besonders auffällig: Kimmichs gefürchteten Diagonalbälle fanden nur selten einen Mitspieler ("nur" 88 Prozent Passquote).
  • Note: 4
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Joshua Kimmich stand vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain

Fotocredit: Getty Images

Aleksandar Pavlovic: Das Eigengewächs, das in dieser Saison so konstant liefert, stieß gegen die Franzosen diesmal an seine Grenzen. Pavlovic erweckte einen hektischen Eindruck und gewann lediglich zwei seiner 13 direkten Duelle.
  • Note: 4
Michael Olise: Der bis dato alles überragende Franzose hielt sich seinen womöglich schwächsten Auftritt der gesamten Saison für das wichtigste Duell dieser Spielzeit auf. War bei Mendes in guten Händen und verzettelte sich bei seinen Dribblings unzählige Male. Des Weiteren mit vielen - teils haarsträubenden - Ballverlusten (im ganzen Spiel derer 25).
  • Note: 5
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Quelle: Perform

Jamal Musiala (bis 79.): Wurde zu Beginn des Spiels behandelt und hatte mächtig Probleme, mit seinen Dribblings zu glänzen. Verrannte sich ein ums andere Mal in der vielbeinigen Pariser Abwehr. Kurz vor der Halbzeit taute der deutsche Nationalspieler etwas auf und verpasste den Ausgleich, indem er erst aus rund acht Metern an Safonov scheiterte und wenige Augenblicke später knapp verzog. Hatte schon deutlich bessere Auftritte im FCB-Dress.
  • Note: 4,5
Luis Díaz: Díaz war von den vier Offensiv-Stars noch der Auffälligste. In Minute 24 zielte der Kolumbianer nach schöner Einzelaktion etwas zu genau. Immer wieder mit ansehnlichen Dribblings, die aber allesamt verebbten. Blieb - wie seine Kollegen - über die gesamten 90 Minuten hinweg ohne Fortune.
  • Note: 3,5
Harry Kane: Der Torjäger vom Dienst blieb an diesem Abend unsichtbar, machte aber in der Nachspielzeit immerhin noch das, was er am besten kann: Treffen - zu spät für die Hoffnungen der Bayern.
  • Note: 4,5
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Harry Kane blieb im Champions-League-Halbfinale bis auf seinen späten Treffer blass

Fotocredit: Getty Images

Alphonso Davies (ab 68.): Brachte etwas Schwung und bereitete Kanes spätes Tor vor.
  • Note: 3,5
Min-Jae Kim (ab 68.): Hatte hinten nicht den allergrößten Auftrag und fiel weder positiv noch negativ auf.
  • Note: 3,5
Lennart Karl (ab 85.): Zeigte, dass er technisch beschlagen ist - ohne Zählbares zu kreieren.
  • Ohne Note
Nicolas Jackson (ab 79.): Ohne Einfluss aufs Geschehen.
  • Ohne Note
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Quelle: SID


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