Ousmane Dembélé gewinnt Duell der Kindheitskumpel gegen Dayot Upamecano: Ein Stich ins Herz der Freundschaft

Ousmane Dembélé und Dayot Upamecano kennen sich seit Kindheitstagen, sind gut miteinander befreundet. Im Laufe ihrer Karrieren spielten die beiden immer mal wieder gegeneinander, bisher zumeist mit dem besseren Ende für Upamecano in Diensten des FC Bayern München. Doch diesmal versetzte PSG-Star Dembélé seinem Kumpel einen Stich - und der dürfte richtig geschmerzt haben.

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Quelle: SNTV

Ganz im Sinne der Beckenbauer'schen Losung "Gute Freunde kann niemand trennen" schlenderten Dayot Upamecano und Ousmane Dembélé Arm in Arm durch die Mixed Zone der Münchner Allianz Arena und begaben sich nach draußen, wo sie sich - fernab der Kameras - minutenlang angeregt unterhielten.
Ein derartiges Gebaren zweier Spieler, die sich zuvor noch auf dem Rasen bekriegt hatten, ist nicht alltäglich zu beobachten, im speziellen Fall von Upamecano und Dembélé allerdings keine große Überraschung.
Denn: Die beiden kennen sich seit Kindheitstagen, Upamecano und Dembélé wuchsen in der verhältnismäßig kleinen Stadt Évreux (knapp 50.000 Einwohner) auf, besuchten dieselbe Schule im Viertel La Madeleine und maßen sich auf demselben Bolzplatz.
Dass beide mittlerweile zu den Weltbesten ihrer Zunft zählen und gemeinsam für die französische Nationalmannschaft auflaufen - eine schöne Fügung. Während Upamecanos Weg nach München über Salzburg und Leipzig führte, gelang Dembélé über Rennes, Dortmund und Barcelona nach Paris.

Dembélé erstmals Sieger

Immer wieder spielten die beiden Kumpels in den vergangenen Jahren gegeneinander, stets auf der größtmöglichen Bühne, in der Champions League. Immer behielt Upamecano mit seinen Bayern die Oberhand (21/22 3:0 gegen Barcelona, 22/23 2:0 und 3:0 gegen Barcelona, 24/25 1:0 gegen PSG, 25/26 2:1 gegen PSG - allesamt Gruppenspiele).
Doch diesmal war alles anders. Erstmals duellierten sich die beiden in der K.o.-Runde der Königsklasse, erstmals hatte Upamecano das Nachsehen - und das auf schmerzhafteste Art und Weise. Dembélé avancierte - einem aktuellen Ballon-d'Or-Sieger angemessen - in beiden Partien zum entscheidenden Mann, steuerte beim fulminanten 5:4 im Halbfinal-Hinspiel zwei und beim 1:1 am Mittwochabend im -Rückspiel einen Treffer (3. Minute zum 1:0 aus PSG-Sicht) bei.
Auf der anderen Seite machte Upamecano, der Dembélé im Sommer vergangenen Jahres noch freudestrahlend auf der eigenen Vermählung in Italien empfangen hatte, in München eine deutlich schlechtere Figur als seinerzeit im beigefarbenen Hochzeitsanzug. Insbesondere vor Dembélés Tor, als er nur die Rücklichter von Vorbereiter Khvicha Kvaratskhelia sah.
Am Ende eine Schlüsselszene, die den Bayern früh den Zahn zog. Anstelle Upamecanos darf Dembélé in rund drei Wochen zum FInale nach Budapest reisen - und danach steht bereits die WM vor der Tür, bei der das Duo wieder vereint sein wird. In einer Mannschaft. Arm in Arm.
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Quelle: Eurosport


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