FC Liverpool - Florian Wirtz bricht gegen Eintracht Frankfurt den Scorer-Fluch: "Endlich mal eine Torbeteiligung"
Florian Wirtz durfte sich beim 5:1-Kantersieg gegen Eintracht Frankfurt in der Champions League über seine ersten Torbeteiligungen im elften Pflichtspiel für den FC Liverpool freuen. Nach der Partie war der ehemalige Leverkusener, der im Sommer für rund 140 Millionen Euro vom Rhein an die Mersey gewechselt war, sichtlich erleichtert. Dennoch sparte Wirtz nicht mit Selbstkritik.
Nagelsmann sicher: Wirtz "wird sich anpassen"
Quelle: Perform
"So schnell nach dem Spiel habe ich noch nie ein Interview gegeben", gab Wirtz am "DAZN"-Mikrofon nur wenige Sekunden nach Abpfiff zu Protokoll. Liverpool habe sich nach dem Rückstand durch Rasmus Kristensen (26.) laut Wirtz "gerafft" und letztlich ein "eindeutiges Ergebnis" herausgeschossen.
Tatsächlich knüpften die Reds zunächst an die mäßigen Leistungen der vergangenen Wochen an, die sich zuletzt wettbewerbsübergreifend in vier Niederlagen hintereinander geäußert hatten. Auch Wirtz, der aufgrund seiner mitunter unglücklichen Auftritte jüngst auf der Insel massiv in die Kritik geraten war, stand zu Beginn der Partie neben sich, schenkte im Vorfeld des 0:1 die Kugel her.
"Ich habe mich in der ersten Halbzeit schwergetan und vor dem Gegentor unglücklich den Ball verloren", gab sich der deutsche Nationalspieler selbstkritisch. Der SGE-Treffer rüttelte Wirtz und die gesamte Mannschaft von Trainer Arne Slot aber wach, zwischen der 35. und 44. Minute schoss der englische Meister eine beruhigende 3:1-Pausenführung heraus.
Nach dem Seitenwechsel gelang Wirtz schließlich mit seinem punktgenauen Querpass auf Cody Gakpo (66.) seine erste Torbeteiligung in einem Pflichtspiel für den neuen Arbeitgeber, nur vier Minuten später legte er Dominik Szoboszlai zudem noch das 5:1 auf (70.).
Wirtz nach Doppel-Assist erleichtert: "Endlich"
"Ich bin froh, dass ich endlich mal eine Torbeteiligung habe", gestand er mit Blick auf seine verhältnismäßig lange Durststrecke. Aber der Tritt auf die Euphoriebremse folgte sofort: "Ich weiß, dass ich noch viel, viel mehr kann."
Dank des deutlichen Sieges sprang Liverpool in der Ligaphase der Königsklasse auf den zehnten Tabellenplatz, Frankfurt leckt hingegen nach der zweiten deftigen Packung in Serie (Ende September setzte es ein 1:5 bei Atlético Madrid) seine Wunden auf Platz 22.
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