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Champions League 2026: Hunderte Festnahmen in Paris nach Sieg von Paris Saint-Germain im Finale gegen Arsenal
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Update 31/05/2026 um 20:02 GMT+2 Uhr
In Paris ist es bei Zusammenstößen im Zuge der Feierlichkeiten nach dem Champions-League-Finale zu hunderten Festnahmen gekommen. Wie das französische Innenministerium mitteilte, seien in der Hauptstadt infolge des Triumphs von Paris Saint-Germain im Finale gegen den FC Arsenal 283 Menschen festgenommen worden. Zudem seien sieben Polizisten bei den Ausschreitungen verletzt worden.
Ploizeikräfte auf der Champs-Élysées
Fotocredit: SID
"Wir wollen so etwas nicht mehr sehen", sagte Präsident Emmanuel Macron beim Empfang der Mannschaft im Élysée-Palast: "Das ist kein Fußball, das ist kein Sport, das ist nicht das, was wir lieben. Deshalb danke ich unseren Polizisten und Gendarmen. Wir werden mit den Festgenommenen unnachgiebig vorgehen. Wir wollen so etwas nicht mehr sehen. Es reicht! Wir haben genug davon."
Landesweit wurden nach Angaben von Innenminister Laurent Nunez 219 Personen verletzt, acht davon schwer. Darunter war ein 16-Jähriger, der nach Angaben der Staatsanwaltschaft von vier Personen "vorsätzlich" getötet werden sollte.
Bei einem Unfall auf der Périphérique in Paris kam nach Angaben der Behörden ein Motorradfahrer ums Leben. Er prallte an einer Ausfahrt der Ringstraße auf Betonblöcke, die dort aufgestellt worden waren.
Der französische Innenminister Laurent Nunez nannte die Unruhen, bei denen auch sechs Fahrzeuge und zwei Geschäfte beschädigt wurden, "absolut inakzeptabel". Landesweit kam es demnach zu 416 Festnahmen.
In Paris stürmten Anhänger laut der Nachrichtenagentur AFP die Ringautobahn und hielten den Verkehr auf. Nach dem Sieg von PSG im Elfmeterschießen seien zudem rund 20.000 Fans auf die Champs-Élysées geströmt, teilte die Polizei mit.
Einsatzkräfte mit Tränengas im Einsatz
In der Nähe der Prachtstraße wurde demnach eine Bushaltestelle zerstört. Nahe des Parc des Princes seien zudem eine Bäckerei und ein Restaurant beschädigt worden.
Dazu sollen Wurfgeschosse auf Polizeibeamte geworfen worden sein. Laut "AFP" sollen die Einsatzkräfte mit Tränengas reagiert haben, nachdem Feuerwerkskörper auf sie geworfen worden waren.
Nunez: "Solides Sicherheitskonzept"
Innenminister Nunez erklärte, es habe ein "sehr robustes, sehr solides Sicherheitskonzept" gegeben, um Gewalt einzudämmen. "Unsere Aufgabe ist es, allen eine festliche Feier zu garantieren, die ruhig und vollständig sicher ist", sagte ein Polizeisprecher.
Rund 22.000 Polizisten waren landesweit im Einsatz, davon 8000 in Paris, nachdem bereits der Triumph von PSG in der Königsklasse im vergangenen Jahr von Unruhen auf den Straßen begleitet worden war.
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(SID)
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