So lief das Champions-League-Finale PSG vs. Arsenal im Ticker: Paris verteidigt Titel durch Sieg im Elfmeterschießen
Champions League / Finale
Puskás Aréna / 30.05.2026
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- O. Dembélé(65' ELFM)
- K. Havertz(6')
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Update 30/05/2026 um 21:22 GMT+2 Uhr
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Damit sind wir am Ende der spannenden Champions-League-Saison 2025/2026 angekommen. In wenigen Wochen dürfen wir uns auf die Weltmeisterschaft freuen, dann geht es in der kommenden Saison natürlich bei uns mit einem weiteren Jahr in der Königsklasse weiter. Paris und Arsenal werden sicherlich erneut eine große Rolle spielen oder wird es neue Gesichter am Siegerhimmel geben? Wir werden es herausfinden, bis dahin wünsche ich Ihnen aber einen schönen Sommer und eine gute Nacht!
Das Beste bzw. die Besten kommen zum Schluss, Paris Saint-Germain betritt die Bühne und erhält die begehrten Goldmedaillen. Einige Spieler küssen auf dem Weg bereits den Henkelpott, die große Ehre bekommt aber der Kapitän. Marquinhos schnappt sich den Pokal, bewegt sich tanzend auf sein Team und reißt das Ding voller Stolz und Freude in den Abendhimmel von Budapest. Glückwunsch an Paris Saint-Germain!
Nun holen sich die Arsenal-Akteure ihre Silbermedaillen ab. Kein schöner Gang auf die Bühne, dennoch reißen kaum Spieler die Medaillen wieder runter, das ist schön zu sehen. Bei aller Enttäuschung wird der Stolz auf eine großartige Saison in Liga und Champions League bald folgen, auch im kommenden Jahr wird Arsenal wieder zum Favoritenkreis gehören.
Nun beginnt die Siegerehrung, auf die Bühne dürfen zuerst die Schiedsrichter um Daniel Siebert. Der deutsche Referee zeigte eine hervorragende Spielleitung und lag auch bei kniffligen Szenen mit den Elfmetersituationen stets richtig. Bislang haben erst vier deutsche Unparteiische ein Endspiel der Champions League geleitet: Hellmut Krug (1998), Markus Merk (2003), Herbert Fandel (2007) und zuletzt Felix Brych (2017). Eine große Ehre für Siebert.
Freude auf der einen Seite bedeutet natürlich auch Trauer auf der anderen Seite. Arsenal schafft es also nicht, der ersten Meisterschaft seit 22 Jahren in England einen weiteren Titel hinzuzufügen. Für die Gunners war es die zweite Finalteilnahme in der Königsklasse, vor 20 Jahren unterlag man schon Barcelona. Für Arteta war es sowohl als Spieler als auch Trainer das erste große Finale in einem europäischen Wettbewerb, vielleicht wird es nicht sein letztes gewesen sein. In London hat er schließlich in den vergangenen Jahren großartige Arbeit geleistet.
Wie schon im vergangenen Jahr darf sich Luis Enrique mit seiner Mannschaft vor der PSG-Kurve feiern lassen, für den spanischen Coach ist es aber nicht erst der zweite Triumph in der Königsklasse. 2015 holte er sich den Pokal bereits mit dem FC Barcelona, er gewann damit alle seine drei Endspiele in diesem Wettbewerb. Er weist zudem die beste Siegquote (64 Prozent) aller Trainer mit 50 oder mehr Spielen in der Geschichte der Champions League auf. Ein wahrer Meistermacher.
Erst als zweite Mannschaft nach Real Madrid (2016 - 2018) gelingt Paris Saint-Germain also das Kunststück, den Titel in der Königsklasse zu verteidigen. Im vergangenen Jahr war es beim 5:0 gegen Inter deutlich, heute war es um ein Vielfaches knapper. Erst zum vierten Mal wurde ein Finale in der Champions League vom Punkt entschieden. 2008 gewann Manchester United gegen Chelsea, die Blues vier Jahre später gegen die Bayern und schließlich Real Madrid 2016 gegen Atletico.
Eine Entscheidung im Elfmeterschießen ist für die unterlegene Mannschaft immer eine brutale Angelegenheit. Eze setzt den Ball vorbei, Gabriel drüber. Die Nervenstärke lag heute also bei Paris, die Franzosen ließen sich auch nach dem frühen Rückstand durch Havertz nicht beirren. Zur ganzen Wahrheit gehört jedoch auch, dass PSG lange keine Antwort auf die bockstarke Defensive von Arsenal fand. Erst ein Elfmeter brachte Paris zurück in die Partie, letztlich geht der Sieg für PSG dennoch in Ordnung, weil die Franzosen mehr in der Offensive investierten und auch die besseren Torchancen hatten (21:7 Torschüsse bei 1,77 zu 0,44 xG). Arsenals Klasse in der Defensive wurde heute nicht belohnt.
Gabriel Magalhaes muss jetzt treffen, sonst ist es vorbei. Er läuft an und setzt den Ball über den Kasten! Safonov muss nicht eingreifen, darf jetzt aber jubeln und seine Mitspieler voller Freude empfangen. Paris setzt sich im Elfmeterschießen mit 4:3 durch und gewinnt die Champions League 2026!
Der (vorerst) letzte Schütze für Paris heißt Lucas Beraldo und der Eingewechselte stellt auf 4:3! Er setzt die Kugel platziert ins rechte Eck, Raya entscheidet sich sehr früh für die linke Seite.
Für Arsenal tritt Martinelli als vierter Schütze an, auch er behält die Nerven! Er schaut nicht auf den Torwart und knallt die Kugel links oben ins Eck, Safonov ist wieder in der falschen Ecke.
Nun kommt Hakimi und legt für PSG erfolgreich vor. Der Ex-Dortmunder schießt sicher ins linke Eck, diesmal ist Raya nach rechts unterwegs.
Damit hat Rice die große Chance, wieder auszugleichen und das tut er auch! Der Mittelfeldmann schiebt rechts ein, Safonov spekuliert auf die Tormitte und kann letztlich nichts ausrichten. 2:2.
Nuno Mendes könnte auf 3:1 stellen, doch auch er verschießt! Der Portugiese visiert das rechte Eck an, Raya ahnt das aber und kann den halbhohen und nicht gut platzierten Versuch zur Seite abwehren.
Eze, erst zur Verlängerung eingewechselt, ist der nächste Schütze und scheitert! Eze verzögert beim Anlauf, irritiert damit Safonov und legt die Kugel letztlich doch am linken Pfosten vorbei! PSG führt nach vier Elfmetern also mit 2:1.
Der nächste Offensivmann kommt, Doue verzögert beim Anlauf etwas und versenkt die Kugel dann rechts unten. Wieder ist Raya im falschen Eck.
Gyökeres folgt für die Gunners und zeigt sich vom Punkt ebenfalls sicher. Der Schwede verlädt Safonov und schiebt locker ins rechte Eck ein, Safonov entscheidet sich für die falsche Ecke.
Goncalo Ramos ist der erste Schütze und legt für PSG erfolgreich vor! Der Angreifer schießt hoch in die rechte Ecke, Raya ist ohnehin nach links unterwegs.
Es wird auf die Kurve mit den PSG-Fans geschossen, Hakimi als aktueller Kapitän jubelt und hat dann sogar die Entscheidungsmacht über die Reihenfolge. Paris darf beginnen, wer gewinnt die Champions League 2026?
Im Nachgang hätte man sagen können, dass wir uns die Verlängerung hätten sparen können, denn viel passierte nicht mehr. Beide Teams gingen kaum ins Risiko, die Kräfte schwanden immer mehr. Paris hatte wie auch in der regulären Spielzeit mehr Ballbesitz, wurde jedoch nicht zwingend genug (3:3 Torschüsse in der gesamten Verlängerung). Kurz vor Schluss hatte Gyökeres sogar die beste Chance für Arsenal, verdientermaßen geht es aber ins Elfmeterschießen.
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