Schiri-Wirbel vor Champions-League-Kracher zwischen PSG und dem FC Bayern: So reagieren Max Eberl und Vincent Kompany

Ein absolutes Spitzenspiel - mit einem vermeintlich nicht spitzenmäßigen Schiedsrichter. Wenn der FC Bayern am Dienstagabend zum Champions-League-Kracher bei Titelverteidiger Paris Saint-Germain antritt, sind die Augen auch auf Referee Maurizio Mariani gerichtet. Nach schlechten Leistungen war der Italiener zuletzt in die zweite Liga zwangsversetzt worden. Die Münchner aber reagieren gelassen.

Neuer und Kompany freuen sich auf PSG: "Riesenprestige"

Quelle: Perform

Am vergangenen Wochenende hatte Mariani nur die Serie-B-Begegnung zwischen Virtus Entella und dem FC Empoli (1:0) leiten dürfen. Der Grund: Seine diskutablen Auftritte in den Wochen zuvor, unter anderem beim Serie-A-Topspiel zwischen der SSC Neapel und Inter Mailand, waren von der italienischen Presse und Schiri-Boss Gianluca Rocchi scharf kritisiert worden.
Bei Napolis 3:1-Heimsieg hatte Mariani einen höchst umstrittenen Foulelfmeter für die Gastgeber gegeben, nachdem Inter-Routinier Henrikh Mkhitaryan seinen Gegner Giovanni di Lorenzo im Strafraum leicht berührt hatte. Umgekehrt pfiff der 43-Jährige ein klares Handspiel von SSC-Innenverteidiger Alessandro Buongiorno im eigenen Sechzehner nicht.
Beim Strafstoß gegen Inter hatte Mariani zunächst weiterspielen lassen, ehe er von seinem Assistenten Daniele Bindoni auf die leichte Berührung hingewiesen wurde und schließlich doch auf Foulelfmeter entschied - der Videoschiedsrichter griff nicht ein.
In der italienischen Presse war schließlich von einem "Phantomelfmeter" die Rede. Laut der "Corriere dello Sport" soll Schiri-Chef Rocchi entsetzt über die Leistung von Mariani und seinem Referee-Gespann gewesen sein.
"Wir wollen disziplinarisch streng und konsequent vorgehen, aber wir fordern, dass spielentscheidende Elfmeter hohe Standards erfüllen müssen. Und dieser Elfmeter lag unterhalb dieser Schwelle", monierte Rocchi. Die Folge: Mariani wurde für mindestens einen Spieltag aus der Serie A suspendiert.
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Schiedsrichter Maurizio Mariani überzeugte zuletzt nicht.

Fotocredit: Getty Images

Eberl und Kompany bleiben entspannt

Trotz seiner Serie-A-Suspendierung darf Mariani am Dienstagabend das Champions League-Duell zwischen dem Tabellenersten PSG und dem zweitplatzierten FC Bayern leiten (ab 21.00 Uhr im Liveticker). Und für die Münchner scheint das offenbar kein Problem zu sein.
"Ich möchte mich jetzt nicht einmischen in die Festlegung der Schiedsrichter-Nominierung für einen Spieltag in der Champions League. Fakt ist, wir müssen alle irgendwie lernen und Erfahrungen sammeln", sagte FCB-Sportvorstand Max Eberl der "Bild"-Zeitung: "Ich kannte den Schiedsrichter bis gerade eben nicht, weil das Thematiken sind, die ich nicht beeinflussen kann."
Und auch Bayern-Coach Vincent Kompany reagierte entspannt. "Ich bin abgestiegen mit Burnley, man lernt aus seinen Fehlern", sagte der Belgier auf der Pressekonferenz kurz und knapp mit einem Lächeln auf den Lippen.
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Neuer über Zukunft beim FC Bayern: "Lasse mir da Zeit"

Quelle: Perform


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