Bastian Schweinsteiger musste seinen Spind bei Manchester United räumen. In den Planungen von Trainer José Mourinho spielt der Weltmeister keine Rolle mehr.
Warum?
Vor dem Community Shield gegen Leicester City (Sonntag, 16:00 Uhr live bei EUROSPORT1 im TV und bei Eurosport.de im Liveticker), dem englischen Supercup zwischen FA-Sieger und Meister, verriet Mourinho ein paar Details dazu.
Fußball
Schweinsteiger-Schikane! FifPro-Chef fordert Gefängnis für Mourinho
05/08/2016 AM 08:39
"Es ist das Gleiche wie in jedem anderen Verein dieser Welt. Der Trainer entscheidet, mit welcher Mannschaft er arbeiten will und sucht sich eine bestimmte Anzahl an Spielern aus, mit denen er in die Saison gehen will. Das war's."
Daran, dass die Art und Weise gegenüber einem verdienten Spieler wie Schweinsteiger als respektlos interpretiert werden kann, ändert sich natürlich nichts.
Indirekt bestätigte Mourinho auf der Pressekonferenz auch, dass die Verpflichtung von Paul Pogba von Juventus Turin unmittelbar bevorsteht.
"Wir haben einen super Stürmer (mit Zlatan Ibrahimovic) und wir werden einen sehr guten Mittelfeldspieler bekommen."
Weniger zufrieden ist er mit den Äußerungen von Liverpool-Coach Jürgen Klopp. Dieser hatte kürzlich die exorbitanten Ablösesummen im Fußball kritisiert - für Pogba wird United voraussichtlich 120 Millionen Euro bezahlen. Arsenal-Manager Arsène Wenger stieß ins gleiche Horn.
Mourinho dazu: "Ich spreche nur über uns. Ich habe von zwei meiner Kollegen von anderen Klubs gehört, die über uns gesprochen haben. Ich mag das nicht. Das ist unmoralisch." Er fügte an: "Wir haben uns dafür entschieden, nicht zehn Spieler zu verpflichten, sondern vier, die Manchester United weiterbringen. Vier, von denen wir glauben, dass sie die Mannschaft wirklich verbessern und nicht nur auffüllen."
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