Zoff der Teamkollegen Joshua Kimmich und Arturo Vidal: Wie es jetzt bei Bayern weitergeht

Im Finale des Confed Cups zwischen Chile und Deutschland geraten die beiden Bayern-Spieler Arturo Vidal und Joshua Kimmich aneinander. Nettigkeiten werden nicht ausgetauscht. Auf dem Platz bleibt eine Versöhnung aus. Nach der Partie nehmen beide Stellung zu der Aufreger-Szene und erklären, wie sie in Zukunft mit ihrem Teamkollegen umgehen wollen.

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Fotocredit: Eurosport

Von wegen "nur" Confed Cup. Im Finale zwischen Chile und Deutschland ging es über 90 Minuten ordentlich zur Sache. Mitten drin: Die beiden Bayern-Spieler Joshua Kimmich und Arturo Vidal.
In der 59. Minute kamen sich beide bedrohlich nahe. Nachdem Kimmich mit Torhüter Claudio Bravo hinter dem Tor aneinandergeriet, bildete sich schnell eine rote Traube um den deutschen Nationalspieler.
Darunter auch Bayern-Teamkollege Vidal. Kopf-an-Kopf standen sich die Beiden gegenüber. Vidal griff Kimmich an den Hals, schubste ihn weg.
Nur mit Mühe konnte Schiedsrichter Milorad Mazic aus Serbien die Situation beruhigen.
Versöhnung der Streithähne auf dem Platz? Fehlanzeige.
Vidal: Immer noch Freunde
Dennoch, Sorgen um das Betriebsklima muss sich der FC Bayern wohl nicht machen.
"Es war nichts, wir waren beide heiß. Ich habe ihm gesagt, er soll weniger reden und mehr spielen", sagte Vidal am späten Sonntagabend in St. Petersburg:
Auch Kontrahent Kimmich sieht das ähnlich. "Da ist man nicht nachtragend", so der 22-Jährige: "Da passieren Dinge auf dem Spielfeld, die passieren. Wir haben 1:0 gewonnen, von dem her kann ich ganz locker zurückblicken."
Ob der Zoff zurück in München noch einmal Thema wird? "Also von mir aus nicht", versicherte Kimmich.
Den FC Bayern wird's freuen.
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