In seiner langen Karriere hatte der 34-Jährige mit der Albiceleste bereits einige bittere Niederlagen verkraften müssen. 2007, 2015 und 2016 unterlag Messi mit Argentinien jeweils im Copa-Finale. 2014 mussten sich der sechsmalige Weltfußballer und die stolze Fußballnation zudem Deutschland im WM-Endspiel 0:1 nach Verlängerung geschlagen geben.
In dem von vielen Fouls und Nickeligkeiten gehemmten Klassiker wussten jedoch weder Messi noch Freund und Gegner Neymar, im Maracana schon Triumphator beim Confed-Cup 2013 sowie im Olympiafinale 2016 gegen Deutschland, zu glänzen.
Für den Geistesblitz des Abends sorgte Routinier Angel Di Maria (33), der in der 22. Minute einen langen Pass vom überragenden Mittelfeld-Rackerer Rodrigo de Paul mit dem linken Fuß annahm und mit der nächsten Bewegung erneut mit links den Ball gefühlvoll über Brasiliens Torhüter Ederson ins Tor hob. Brasilien hatte offensiv lediglich ein Abseitstor von Richarlison (52.) dagegenzusetzen.
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"Wir sind so oft gescheitert, wir haben so oft davon geträumt und so hart gekämpft", sagte Di Maria: "Viele Leute haben gesagt, wir würden es nicht schaffen, wir wurden viel kritisiert. Aber wir haben immer wieder an die Tür geklopft und weitergemacht."

Messi und Neymar als Spieler des Turniers ausgezeichnet

Argentinien, für das in der Schlussphase der Leverkusener Exequiel Palacios und der vom VfB Stuttgart nach Italien zum AC Florenz abwandernde Nicolas Gonzalez zum Einsatz kamen, zog mit nun 15 Copa-Titel mit Rekord-Champion Uruguay gleich. Dahinter folgt Brasilien, das sich vor zwei Jahren ebenfalls daheim zum neunten Mal Südamerikas Krone aufgesetzt hatte - und das bei der sechsten Austragung im eigenen Land erstmals den Titel verpasste.
Messi gelangen im Turnierverlauf vier Tore und fünf Assists. Bereits vor dem Finale wurde er gemeinsam mit Brasiliens Neymar als Spieler des Turniers ausgezeichnet.
Bereits am Freitag hatte sich Kolumbien dank eines 3:2 (0:1) gegen 2019-Finalist Peru den dritten Platz gesichert. Erstmals im Turnier, wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben und nach dem Absprung der ursprünglich vorgesehenen Gastgeber Argentinien und Kolumbien kurzfristig an den Zuckerhut verlegt, waren zum Finale Zuschauer – rund 5000 - zugelassen.
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(mit SID)

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