James Rodríguez: Kolumbien-Star des FC Everton von Nichtberücksichtigung für Copa América getroffen

James Rodríguez vom FC Everton wird bei den kommenden beiden WM-Qualifikationsspielen sowie bei der Copa América nicht zur kolumbianischen Nationalmannschaft gehören. Der Mittelfeldspieler zeigte sich davon zutiefst betroffen. "Nicht das Vertrauen des Trainerstabs zu erhalten, bricht mit allem und bereitet mir enorme Schmerzen", schrieb der Ex-Leihspieler des FCB in einem Statement auf Twitter.

James Rodríguez

Fotocredit: Getty Images

Der Verband FCF teilte die Entscheidung am Freitag auf seiner Homepage mit. Demnach habe sich der 29-Jährige medizinischen Untersuchungen unterzogen, die ergeben hätten, dass er sich nicht auf dem optimalen Wettkampfniveau befindet, hieß es dort.
Rodríguez, der das Saisonende in der Premier League wegen einer Wadenverletzung verpasst hatte, reagierte überrascht und enttäuscht über die Tatsache, dass man nicht auf seine Dienste zähle und ihm stattdessen gute Genesung wünsche.
Der Kolumbianer spricht dabei von einer "Genesung, die ich bereits hinter mir habe und für die ich viel geopfert habe".
Seiner Ansicht nach wäre der WM-Torschützenkönig von 2014 also einsatzbereit gewesen. Wie sein Vereins-Coach Carlo Ancelotti erklärt hatte, war der Spieler extra nach Kolumbien angereist, um sich im Vorfeld der Spiele mit der Nationalmannschaft fit zu machen.

Copa America: Turnierstart ohnehin fraglich

Ob die Spiele bei der Copa America, deren Start für den 13. Juni angesetzt ist, überhaupt angepfiffen werden können, ist im Moment noch ungewiss.
Ursprünglich hätte neben Argentinien auch Kolumbien als Ausrichterland fungieren sollen. Angesichts der erheblichen Auswirkungen der Corona-Pandemie steht die zweite Austragungsnation nun auf der Kippe.
Argentiniens Gesundheitsministerin Carla Vizzotti zufolge, baue man noch immer an Gesundheitsprotokollen für das Turnier, bevor "in den kommenden Tagen eine endgültige Entscheidung" gefällt wird.
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Quelle: Perform

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