Real Madrid verarbeitet Supercup-Desaster gegen FC Barcelona: Carlo Ancelotti antwortet auf harsche Kritik

Das Supercup-Desaster ist bei Real Madrid noch nicht restlos aufgearbeitet. Angesprochen auf die 2:5-Pleite im Finale von Dschidda gegen den Erzrivalen FC Barcelona verbreitete Trainer Carlo Ancelotti auf der Pressekonferenz vor dem Pokal-Achtelfinale am Donnerstag gegen Celta Vigo allerdings demonstrative Zuversicht: "Das schlimme Spiel hat uns schwer getroffen, aber hat uns nicht versenkt."

Carlo Ancelotti beim Supercup gegen Barcelona

Fotocredit: Getty Images

Der Italiener erwartet von Superstar Kylian Mbappé,  Nationalspieler Antonio Rüdiger und Co. im Duell mit den Galiciern Wiedergutmachung: "Der Pokal gibt uns die Gelegenheit, den Supercup hinter uns zu lassen und nach dem Rückschritt mit einem Haufen von Fehlern wieder weiter nach vorne zu gehen."
Real war von Barcelona in Saudi-Arabien trotz einer frühen Führung regelrecht vorgeführt worden. Für Madrid bedeutete die Abfuhr die zweite Demütigung durch die Katalanen innerhalb von drei Monate, nachdem Ancelottis Mannschaft bereits Ende Oktober in der Liga eine 0:4-Pleite kassiert hatte.
Seine Analyse der Niederlage, sagte Ancelotti weiter, hätte "eine mangelnde Bereitschaft zur Defensivarbeit in der ganzen Mannschaft" ergeben: "Jetzt wollen wir die richtige Reaktion zeigen, weil wir in allen Wettbewerben noch gute Chancen haben."
Im Pokal will Madrid am Donnerstag durch den Einzug ins Viertelfinale sein Vorjahresergebnis verbessern.

Harte Kritik, trotz guter Ausgangslage

Vor dem Rückrundenstart in der Meisterschaft am Sonntag gegen UD Las Palmas hat Real als Titelverteidiger nur einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter und Lokalrivale Atletico Madrid. In der Champions League hat der Vorjahressieger nach sechs von acht Vorrundenspielen gute Aussichten auf den Einzug wenigstens in die Play-offs.
Die zum Teil heftige Kritik in spanischen Medien an seiner Aufstellung und Taktik im Supercup kommentierte Ancelotti inhaltlich nicht.
"Ich will mich nicht darauf einlassen, an einem Tag der beste und am nächsten Tag der dümmste Coach zu sein", meinte der frühere Meister-Trainer des deutschen Rekordtitelträgers Bayern München: "Durch meine Erfahrung in diesem Geschäft weiß ich, dass ich weder der beste noch der dümmste Trainer bin."
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(SID)
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Ancelotti nach Barca-Debakel: „Schwer die Realität zu akzeptieren“

Quelle: Perform


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