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Coppa Italia: Juventus Turin steht nach Sieg gegen Atalanta Bergamo im Finale
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Publiziert 28/02/2018 um 19:23 GMT+1 Uhr
Juventus Turin ist auf dem Weg zum vierten Pokalsieg in Folge und marschiert nach einem Sieg über Atalanta Bergamo ins Finale des italienischen Ligapokals "Coppa Italia". Nach dem 1:0 im Hinspiel gewann das Team von Sami Khedira, der in der 68. Minute eingewechselt wurde, auch das Rückspiel mit 1:0. Den Treffer erzielte Miralem Pjanic nach einer fragwürdigen Elfmeterentscheidung (75.).
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Fotocredit: Eurosport
So lief das Spiel:
Atalanta Bergamo? Da klingelt doch was! Richtig: Das Team von Coach Gian Piero Gasperini steht auf einem starken achten Platz in der Liga, schied kürzlich nur haarscharf gegen den BVB aus der Euroleague aus - und befand sich somit nicht rein zufällig im Halbfinale des italienischen Pokals.
Nach einem 0:1 zuhause im Hinspiel war am Mittwoch die Tür zum Finale allerdings nur halboffen. Trotzdem legten die Gäste genau so los, wie man es von einem Team erwarten kann, das agieren muss: Forsche Attacken über die Außen, die Hintermannschaft des Titelverteidigers hatte sichtlich Mühe, dazu kamen einige Standards für den Außenseiter. Auch als sich die Partie nach rund 20 Minuten etwas beruhigte, hatten die Gäste mehr Ballbesitz, spielten engagiert, ohne aber brandgefährlich zu sein.
Nach 35 Minuten kam Juventus zum ersten Mal so richtig gefährlich vor das gegnerische Tor: Mario Mandzukic scheiterte knapp an Etrit Berisha. Gegen Ende der ersten Halbzeit konnte der Favorit ein paar gefährliche Distanzschüsse verbuchen, trotzdem lag der Ballbesitz nur bei 38 Prozent. Auch eine plumpe Schwalbe von Miralem Pjanic half nichts, mit 0:0 ging es in die Pause.
In Hälfte zwei machte Juve genau da weiter, wo es zuvor aufgehört hatte. Sprich: Es passierte weiter kaum etwas. Etwas mehr Ballbesitz für den Titelverteidiger, aber kaum Offensivaktionen auf Seiten der Gastgeber. Nach 65 Minuten hatte Alejandro Gómez das 1:0 auf dem Fuß, setzte den Ball aber allein gegen Gianluigi Buffon an den Pfosten.
Bergamo blieb weiter gleichwertig. Die entscheidende Szene des Spiels ereignete sich eine Viertelstunde vor Schluss: Nach einer Juve-Flanke hatte hatte Gianluca Mancini im Kopfballduell den Unterarm in der Nähe der Schulter von Blaise Matuidi – der Schiedsrichter gab ernsthaft Elfmeter. Miralem Pjanic verwandelte sicher (75.). Und das reichte den Bianconeri zum Finaleinzug.
Das Spiel endete so fragwürdig wie sein gesamter Verlauf: Juve zog durch einen mehr als zweifelhaften Elfmeter ins Finale der Coppa Italia ein.
Stimmen zum Spiel:
Claudio Marchisio (Mittelfeldspieler Juventus Turin): "Es imponiert einem, in einer Mannschaft zu spielen, die immer alles gewinnen will. Wir wollen weitermachen und unserer Geschichte einen weiteren Teil hinzufügen."
Der Tweet zum Spiel:
Trotz vier Punkten Rückstand auf Neapel in der Liga und einem 2:2 zuhause gegen Tottenham in der Champions Laegue muss Juventus Turin noch immer zur Crème de la Crème des europäischen Fußballs gezählt werden – zumindest was das hauseigene Club-TV angeht:
Das fiel auf: Catenaccio
Der italienische Meister und Titelverteidiger machte trotz eines guten aber keineswegs sicheren 1:0 im Hinspiel nur das Nötigste. Zuhause gegen einen Außenseiter. Am Ende reichte es für ein 1:0 – aber man stelle sich das mal beim FC Bayern vor...
Die Statistik zum Spiel: Seriensieger
Juventus hat die Chance, zum vierten Mal in Folge den nationalen Pokal zu gewinnen. Das haben zuvor nur PSG und der FC Barcelona geschafft.
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