David Wagner verteidigt Jürgen Klopp und neuen Job bei Red Bull gegen Kritik von Fans: "Da wird mir schlecht"
Publiziert 10/10/2024 um 09:35 GMT+2 Uhr
Der neue Job von Jürgen Klopp bei Red Bull schlägt hohe Wellen. Viele Fans nehmen dem 57-Jährigen, der sich einst beim FC Liverpool als "The Normal One" vorstellte, eine Anstellung beim Weltkonzern übel. Klopps Trauzeuge und Freund David Wagner verteidigt den Ex-BVB-Trainer aber bei "Sport1": "Ich verurteile jeden, der Kloppo für diese Entscheidung kritisiert. Da wird mir schlecht."
"Perfekte Plattform": Klopp erklärt Red-Bull-Wechsel
Quelle: Perform
Er könne jeden verstehen, der "sich vielleicht etwas anderes von ihm gewünscht" hätte. Doch Klopp sei "dadurch weder ein schlechterer noch ein besserer Mensch und auch kein schlechterer Trainer. Das, was er erreicht hat, bleibt weiterhin im gleichen Licht."
Es sei "verwerflich, wenn Leute Kloppos Werte infrage stellen, nur weil er demnächst für eine herausragende Organisation arbeiten wird". Der langjährige Liverpool-Coach übernimmt ab 1. Januar die Rolle als "Global Head of Soccer" bei Red Bull.
Ex-Schalke-Trainer Wagner war bereits vor der Veröffentlichung am Mittwoch informiert. "Ich kannte Kloppos Gedanken, und es ist eine ideale Konstellation für jemanden wie ihn, der den Fußball liebt, der das Spiel liebt, aber vielleicht nach allem, was er erreicht hat, nicht mehr an der Seitenlinie stehen möchte."
Die Aufgabe reize seinen Freund sehr, betonte der 52-Jährige: "Junge Spieler weiterzuentwickeln, war schon immer etwas, das ihn interessiert hat. Für Kloppo ist das jetzt eine extrem spannende Aufgabe."
Lothar Matthäus stärkt Jürgen Klopp
Wagner versteht den Aufschrei daher nicht: "Wir sollten alle seine Entscheidung respektieren." Auch Lothar Matthäus will von Kritik an Klopp nichts wissen. "Jeder sollte das machen, was ihm Spaß macht, worin er eine Aufgabe und eine Herausforderung sieht", sagte der ehemalige Weltfußballer bei "Sky".
"Für mich ist das ein ganz normaler Weg. Jürgen Klopp kann arbeiten, für wen er will", führte Matthäus aus: "Wichtig ist, dass er dem Fußball erhalten bleibt und dem Fußball weiterhin Impulse geben kann." Er glaube, "bei Red Bull denkt man ganz groß - Jürgen Klopp ist ganz groß. Das passt zusammen."
Eine Rückkehr von Klopp als Trainer kann sich Wagner aktuell nicht vorstellen. Einen Funken Hoffnung lässt er den Fans aber: "Im Fußball gibt es zig verschiedene Konstellationen."
Das könnte Dich auch interessieren: Neue Power für die Flügel: Gnabry-Comeback pusht DFB-Team
(mit SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/10/09/4049799-82133628-2560-1440.jpg)
Iniesta sagt emotional "adiós": "Das sind Tränen des Stolzes"
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung