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DFB-Abwehrcheck: Höwedes und Mustafi zittern um ihren WM-Platz
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Publiziert 22/03/2018 um 15:25 GMT+1 Uhr
Die WM in Russland rückt immer näher. Für die beiden Testspiele gegen Spanien (Freitag, 20:45 Uhr) und Brasilien (27. März, 20:45 Uhr) hat Bundestrainer Joachim Löw einen großen Kader eingeladen. Es geht um die finalen Entscheidungen: Wer darf am Ende mit zur WM, wer kann auf eine Einladung von Löw hoffen? Auch in der Abwehrreihe gibt es dafür einige Kandidaten. Eurosport.de macht den Check.
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Die Gesetzten: Drei Bayern und Hector
Als Top-Besetzung in der Abwehr dürfte Bundestrainer Joachim Löw auf Joshua Kimmich, das eingespielte Innenverteidiger-Duo Mats Hummels und Jérôme Boateng sowie Kölns Kapitän Jonas Hector setzen.
Kimmich ist nicht nur beim FC Bayern zu einer festen Größe geworden. Auch in der DFB-Elf zählt der 23-Jährige zu den Stammspielern. Seit seinem Debüt im Mai 2016 verpasste Kimmich lediglich vier Partien der Nationalmannschaft. Bei jedem seiner 25 Länderspiele stand er zudem in der Startelf.
Schon seit einigen Jahren gehören Hummels und Boateng zu den besten Innenverteidiger-Paarungen der Welt. Wenn die beiden unverletzt sind, kann Löw auf sie zählen.
Hector stieß kurz nach der WM in Brasilien zum DFB-Team und hat sich seither auf der linken Verteidigerposition festgesetzt. Seit seinem Debüt im November 2014 fehlte der Kölner Kapitän nur bei sieben Länderspielen, zuletzt wegen eines Syndesmosebandrisses.
Mehr als nur Ergänzung: Rüdiger, Plattenhardt und Süle
Neben der gesetzten Abwehrreihe kann der Bundestrainer aus weiteren jungen Spielern wählen. Dazu gehört Niklas Süle vom FC Bayern. Der ehemalige Hoffenheimer stand im Münchner Starensemble in dieser Saison bisher 23 Mal in der Startelf und ist eine echte Alternative für die Innenverteidigung, sollte Löw Ersatz brauchen.
Auch Antonio Rüdiger zählt zu den Kandidaten für diese Position. Durch einen Kreuzbandriss hatte der 25-Jährige die EM 2016 in Frankreich verpasst. Weitere Optionen für die Innenverteidigung sind Jonathan Tah von Bayer Leverkusen und Gladbachs Matthias Ginter.
Auf der linken Seite hat Marvin Plattenhardt die besten Chancen, als Hector-Ersatz mitgenommen zu werden. Der technisch und mental starke Berliner besticht vor allem durch seine herausragenden Ecken und Flanken. Außerdem hat er schon ein paar Länderspiele auf dem Konto; Löw kennt seine Stärken und Schwächen.
Der beste Vorbereiter der Bundesliga mit 13 Vorlagen, Philipp Max vom FC Augsburg, hat dagegen keine Chancen auf eine WM-Nominierung. Löw meinte auf der DFB-Pressekonferenz vor dem Spanien-Spiel:
Schon FCA-Manager Stefan Reuter hatte sich zu den Möglichkeiten des 24-Jährigen gegenüber "Sport1" pessimistisch geäußert: "Wenn an Verletzungen nichts passiert, glaube ich nicht, dass ein Neuling mitgenommen wird. Ich habe es fast befürchtet, dass er nicht dabei ist, da Jogi Löw so kurz vor der WM auf die etablierten und bewährten Kräfte setzt, die schon Erfahrung im Kreis der Nationalmannschaft haben."
Wackelkandidaten: Zwei Weltmeister müssen bangen
Auf der möglichen Streichliste stehen auch zwei Weltmeister von 2014. Shkodran Mustafi zeigt bei Arsenal sehr schwankende Leistungen und wurde für den Kader gegen Spanien und Brasilien nicht nominiert. Bereits bei den letzten beiden Länderspielen gegen England und Frankreich fehlte der 25-Jährige. In den zehn WM-Qualifikationsspielen hatte Mustafi zudem nur drei Einsätze, zeigt sich aber in der "Sport Bild" weiter optimistisch:
Benedikt Höwedes zittert ebenfalls um einen Platz im DFB-Team. Seit seinem Wechsel zu Juventus Turin ist der mittlerweile 30-Jährige von Verletzungen geplagt. 44 Länderspiele hat Höwedes schon auf seinem Konto, allerdings sind seine Positionen bestens besetzt.
Juve-Teamkollege Sami Khedira schätzt den breiten DFB-Kader, ist sich aber auch sicher, dass schwere Entscheidungen auf die Trainer zukommen: "Grundsätzlich können wir uns über die große Auswahl freuen. Doch am Ende wird es auch den einen oder anderen treffen, der es verdient hätte, mit zur WM zu kommen. Ich bin froh, dass ich als Spieler nicht entscheiden muss, wer da am Ende mitfährt."
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