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VfL Wolfsburg lässt gegen Turbine Potsdam nichts anbrennen - und holt DFB-Pokal zum achten Mal in Folge
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Publiziert 28/05/2022 um 16:38 GMT+2 Uhr
Die Frauen des VfL Wolfsburg haben zum achten Mal in Folge den DFB-Pokal gewonnen. Die Wölfinnen bezwangen Turbine Potsdam im Finale souverän 4:0. In Köln Müngersdorf stellte Ewa Pajor (11./32.) mit einem Doppelpack schnell die Weichen auf Sieg, Jill Roord (42.) legte noch vor der Halbzeit nach, ehe Dominique Janssen mit einem Freistoßtor (69.) den Endstand besorgte.
VfL Wolfsburg - Turbine Potsdam
Fotocredit: Getty Images
Der deutsche Meister aus Wolfsburg ließ vor mehr als 17.000 Zuschauern in Köln von Beginn an keine Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen und brachte sich früh im Spiel auf die Siegerstraße. Nach einer Ecke von Felicitas Rauch stieg Ewa Pajor am Fünfmeterraum am höchsten und verlängerte die Kugel per Kopf zur frühen Führung ins lange Eck (11.).
Und die Wolfsburger Torjägerin legte nach einer knappen halben Stunde nach: Bei einer gefühlvollen Flanke von Lynn Wilms setzte sich Pajor im Fünfer energisch durch und wuchtete den Ball erneut per Kopf zum 2:0 ins Netz (28.).
Der VfL blieb gegen nur in Ansätzen gefährliche Turbinen weiter am Drücker und legte kurz vor der Pause nach. Eine missglückte Kopfballabwehr von Anna Gerhardt landete vor den Füßen von Jill Roord, die aus elf Metern per Dropkick trocken zum vorentscheidenden 3:0 einnetzte (42.).
Die Potsdamerinnen kamen trotz des deutlichen Rückstandes mutig aus der Kabine und verbuchte durch Karen Holmgaard (51.) und Klara Kössler (53.) gute Gelegenheiten.
In der 70. Minute macht Dominique Janssen dann alles klar: Den Freistoß der Verteidigerin aus 18 Metern fälschte Malgorzate Mesjasz in der Potsdamer Mauer unhaltbar zum 4:0-Endstand ab (70.).
Durch ihren insgesamt neunten DFB-Pokaltitel sind die Wolfsburgerinnen nun gemeinsam mit dem 1. FFC Frankfurt Rekordtitelträger. Die deutschen Nationalspielerinnen erhalten nun eine kleine Verschnaufpause, ehe sie am 12. Juni in die EM-Vorbereitung einsteigen. Am Dienstag gibt Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg den vorläufigen Kader für die Endrunde in England (6. bis 31. Juli) bekannt.
Die Stimmen:
Sara Agrez (Turbine Potsdam): "Wir sind alle sehr enttäuscht. So ein hohes Ergebnis habe ich nicht erwartet. Wolfsburg war einfach zu stark für uns."
Klara Kössler (Turbine Potsdam): "Das erste frühe Gegentor ist sehr bitter gewesen. Danach haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht."
Der Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Wolfsburger Lufthoheit
Die Akteurinnen des VfL Wolfsburg gestalteten das Finale auch dank ihrer Zweikampstäre in Luftduellen. Dementsprechend viel agierte der Favorit mit Flanken vor allem über rechts mit der offensivfreudigen Wilms. Den ersten drei Treffern der Wolfsburgerinnen gingen allesamt hohe Hereingaben voraus – ein bewusstes taktisches Stilmittel der Wölfinnen im Finale.
Die Statistik: 8
Die unglaubliche Erfolgsserie der Wolfsburgerinnen im DFB-Pokal setzt sich fort. Der VfL holte durch den Finalerfolg sowohl den achten Titel als auch den 40. Sieg in Serie in diesem Wettbewerb.
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