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FC Bayern - BVB: Thomas Tuchel kritisiert Mats Hummels: "Er kann's besser"
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Publiziert 22/05/2016 um 09:06 GMT+2 Uhr
Mats Hummels und Trainer Thomas Tuchel widersprechen sich bezüglich der Auswechslung des Kapitäns von Borussia Dortmund in dessen letztem Spiel für den BVB beim DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München (3:4 i.E.). Während Tuchel betonte, der angeschlagene Hummels habe um den Austausch (78.) gebeten, meinte dieser: "Angedeutet habe ich es nicht, er meinte wohl, dass man es mir angesehen hat."
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Ferner fügte der 27-Jährige hinzu: "Wir hatten Blickkontakt." Und zu den Ermüdungserscheinungen: "Wir waren alle platt und kaputt. Bis auf zwei, drei Spieler hatten wir alle Krämpfe."
Dennoch habe Hummels laut eigener Aussage nicht um Auswechslung gebeten:
Wer seine Ausführungen hörte, musste allerdings annehmen, dass Tuchels Maßnahme sinnvoll war. Hummels sprach von einem "Krampf, der leider nicht zu ignorieren war. Es ist mir komplett in die Wade reingeschossen. Da war Schicht. Es ist bei jeder Aktion wieder neu zugezogen."
Er habe es dann noch einige Minuten versucht, "ob es irgendwie wieder geht, aber ich glaube, der Trainer hat an meinen Bewegungen gesehen, dass es nicht mehr gereicht hat, um auf allerhöchstem Niveau zu agieren".
Tuchel kritisiert Hummels' Leistung
Tuchel war überdies nicht gerade begeistert von Hummels' Leistung. "Er kann's besser", sagte er knapp über den Weltmeister, der im Sommer zum FC Bayern zurückkehrt. Hummels entgegnete:
Zum Abschluss seiner achteinhalb Jahre in Dortmund hätte er nur zu gern den Pokal in die Höhe gereckt. "Unabhängig vom Gegner ist es komplett frustrierend", berichtete Hummels, monierte jedoch:
Hummels traurig: "Scheiß-Ende"
Für die Borussia war es das dritte verlorene Cup-Finale in Folge (zuvor: 2014 gegen Bayern, 2015 gegen den VfL Wolfsburg). Hummels weiß, dass "wir in den letzten Jahren ein oder zwei Titel mehr mitnehmen können. Aber ich habe mich immer sehr gefreut, mit dieser Mannschaft spielen zu dürfen. Ich werde das immer wertschätzen und auch vermissen."
Trotzdem überwiegt bei Abwehrmann der blanke Frust.
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