FC Bayern: 14 Aufstellungen für Carlo Ancelotti - entdecke die Möglichkeiten!
Carlo Ancelotti kann beim FC Bayern München aus der Tiefe des Kaders schöpfen - keine leichte Aufgabe, wenn alle fit sind! Vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen den FC Augsburg leistet Eurosport.de Hilfestellung zur Rotation und schlägt Ancelotti 14 verschiedene Aufstellungsvarianten mit besonderen Hintergründen vor. Entdecke die Möglichkeiten, Carlo!
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Fotocredit: Eurosport
Angst vorm FC Augsburg? Wohl kaum. Dennoch warnte Manuel Neuer beim FC Bayern München vor dem DFB-Pokal-Spiel am Mittwoch (20:45 Uhr im Liveticker).
"So ein K.o.-Spiel ist schwierig, weil jeder Fehler bestraft werden kann. Man kann schnell draußen sein, wenn nicht alles funktioniert", sagte der Torhüter. Pokal-Mantra.
An der Rotation im Kader wird Carlo Ancelotti dennoch nichts ändern. Vier, fünf, sechs Änderungen wird es am Abend wieder geben - Philipp Lahm, Thomas Müller, Jérôme Boateng, Joshua Kimmich, vielleicht auch Renato Sanches und Kingsley Coman kommen zurück ins Team.
Alle fit bis auf Ribéry
Bis auf den aktuell angeschlagenen Rafinha und Franck Ribéry (Muskelfaserriss), der aber in den kommenden Tagen im Training zurückerwartet wird, kann Ancelotti gegen Augsburg aus dem Vollen schöpfen - ein Luxus, der Pep Guardiola in seiner Amtszeit nie vergönnt war.
Die große Carlo-Rotation ist dabei Pflicht; nur so ist gewährleistet, dass es unter den Stars zu keinen Animositäten kommt.
Bislang kam Ancelotti mit seinen Wechselspielchen selbst sehr gut zurecht. Sollte es ihm jedoch mal an Kreativität mangeln, schlagen wir folgende Bayern-Aufstellungen vor - alle mit einem besonderen Effekt:
Die Meiste-Minuten-Elf
Eine Elf, die so aufgrund der Überbesetzung an Mittelfeldspielern (siehe Thiago) wohl nie spielen wird – aber rein mathematisch Ancelottis Lieblingself, denn diese Spieler hatten bislang unter ihm die meiste Einsatzzeit. Es fehlt (z.B.): Jérôme Boateng, weil zu Beginn verletzt.
Die Marktwert-Elf
Diese Mannschaft ist das Wertvollste (laut "transfermarkt.de"), was Ancelotti zu bieten hätte: 475 Millionen Euro ist diese Elf wert. Joshua Kimmich (20 Mio.) hat’s knapp nicht rein geschafft. Aber wird noch.
Die Pfennigfuchser-Elf
Wenn’s mal etwas weniger sein darf: Hier die Elf mit dem niedrigsten Marktwert (laut "transfermarkt.de"). Man beachte: Franck Ribéry, Arjen Robben und Philipp Lahm sind dabei – aufgrund ihres Alters ist ihr Marktwert nicht mehr ganz so ausgeprägt.
Die teuerste Elf
Nicht zu verwechseln mit dem (fiktiven) Marktwert: diese Ablösen gab der FC Bayern wirklich aus – für diese elf Spieler immerhin 302 Millionen Euro (geschätzt) seit 2009. Manchmal muss man zeigen, was man hat.
Die älteste Elf
Alles alte Haudegen! Erprobt, erfahren, erwachsen. Diese Elf bilden die ältesten Spieler in Ancelottis Kader. Interessant: Holger Badstuber, gefühlt ja immer noch ein Jungspund, gehört mit 27 Jahren schon dazu.
Die jüngste Elf
Der Gegenentwurf zur Aufstellung zuvor – alles junge Hüpfer! Und alle diese Saison schon eingesetzt; Youngster Niklas Dorsch (18) kommt auch noch dazu, stand unter Ancelotti aber noch nicht auf dem Feld. Abgesehen von Keeper Sven Ulreich wäre Mats Hummels hier der Opa.
Die Welt-Elf
Schon klar – Bayern hat keinen ausländischen Torwart. Aber der Rest: "internazionale", wie der Italiener sagt, vor allem der fast rein spanische Abwehrriegel. Guardiola-Nachwehen.
Die Dahoam-is-Dahoam-Elf
Ja mei... eine Mannschaft nur aus Deutschen, "homegrown" quasi, eine Bayern-Nationalelf. Sieben von ihnen haben tatsächlich schon den Adler auf der Brust getragen. Julian Green entschied sich derweil für die US-Nationalmannschaft, Fabian Benko für Kroatiens Nachwuchs. Und Rafinha, seit einem Jahr Deutscher, spielte einst für Brasilien.
Die Torgeil-Elf
In 13 Saisonspielen kommen die Bayern immerhin schon auf 36 Saisontore – hübsch aufgeteilt auf 13 Feldspieler. Thiago, Bernat und Costa (je ein Tor) könnte man hier also auch noch aufbieten. Und ein Torwart-Tor von Manuel Neuer wäre für diese Elf der ultimative Traum...
Die größte Elf
Nicht unbedingt aller Zeiten, aber an Körpergröße gemessen. Kopfballgegentore sollten mit dieser Aufstellung nicht passieren. Im Schnitt ist diese Bayern-Elf nämlich 1,86 Meter groß!
Die kleinste Elf
Viel Gewusel garantiert! Das ist das (körperlich) Kleinste, was Ancelotti zu bieten hätte: in Summe eineinhalb Meter kleiner als die großen Jungs, im Schnitt nur 1,74 Meter. Ulreich muss sich darin vorkommen wie Gulliver.
Die Elf der Treuesten
Eine Aufstellung nach Dauer der Vereinszugehörigkeit – der feuchte Traum so manchen Bayern-Ultras! Bemerkenswert: Manuel "Koan" Neuer und Rekordtransfer Martínez gehören auch schon zum bayrischen Inventar. Und Thomas Müller geht in seine 17. Bayern-Saison.
Die Kurz-vor-knapp-Elf
Ganze acht Bayern-Profis stehen aktuell noch ohne Vertrag für die kommende Saison da: Franck Ribéry, Arjen Robben, Xabi Alonso und Leihspieler Kingsley Coman (Juventus Turin, mit Kaufoption) sind die prominentesten Namen. Bei Philipp Lahm ist indes klar, dass er 2018 aufhören wird. Mit einigen anderen wird Bayern laut Boss Karl-Heinz Rummenigge demnächst Gespräche aufnehmen.
Die Elf der Zukunft
Dass die Bayern ihre Hausaufgaben machen, zeigt diese Elf: Die könnte getrost bis 2019 so durchspielen – alle vertraglich mindestens bis dahin gebunden! Robert Lewandowski soll nun der nächste sein, der zum "Klub 21" dazustößt: dem gehören mit Neuer, Thomas Müller, Boateng, David Alaba, Javi Martínez und Mats Hummels schon wichtige Säulen an; Renato Sanches, ebenfalls Vertrag bis 2021, soll eine davon werden.
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