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Kovac-Wechsel: Fredi Bobic steht zu Kritik am FC Bayern München

Bobic steht zu Bayern-Kritik: "Das war ein persönlicher Angriff"
Von SID

18/05/2018 um 09:33Aktualisiert 18/05/2018 um 10:59

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic bleibt bei seiner Kritik an Bayern München im Zusammenhang mit dem Wechsel von Trainer Niko Kovac. "Zu dieser Kritik stehe ich, mit Sicherheit. Mein Standpunkt war kein persönlicher, sondern der Standpunkt von Eintracht Frankfurt. Ich habe nur angesprochen, wie man unter Vereinen miteinander umgehen sollte.", sagte Bobic dem Portal "Sportbuzzer".

"Das von Bayern war dann ein persönlicher Angriff", fügte Bobic an.

Das Thema sei inzwischen aber abgehakt, so Bobic: "Damit ist es auch gut. Jeder Fußballfan kann das einschätzen." Bobic hatte vor allem den Zeitpunkt der Bekanntgabe des Wechsels kritisiert und das Vorgehen der Münchener als "ärgerlich" und "unprofessionell" bezeichnet. Unter anderem Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte die Aussagen als "unverschämt" zurückgewiesen.

Am Samstag (20.00 Uhr im Liveticker) treffen beide Klubs in Berlin im Finale um den DFB-Pokal aufeinander. Ein Sieg wäre "schön, eine Riesengeschichte", sagt Bobic: "Ob es realistisch ist, werden wir sehen. Es ist nur ein Spiel, da kann der Spielverlauf komplett komisch sein."

Die zuletzt sinkende Formkurve der Eintracht wollte Bobic derweil in keinen Zusammenhang mit der vorangegangenen Bekanntgabe des Wechsels von Kovac zu den Bayern bringen. "Aus meiner Sicht hat das wenig miteinander zu tun. Ich kenne das Spielchen, aber das mache ich nicht mit. Dass es am Ende nicht gereicht hat, nur mit der Trainerpersonalie zu erklären, ist mir zu oberflächlich", sagte er.

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