FC Bayern München | James Rodríguez vor Abgang durch die Hintertür?

James Rodríguez ist noch bis Ende Juni von Real Madrid an den FC Bayern München ausgeliehen. Dass er auch in der kommenden Saison für den neuen und alten deutschen Meister aufläuft, ist mehr als fraglich. Am Mittwoch berichtete "Sky", dass der Kolumbianer den Verein verlassen will. Doch womöglich wartet der 27-Jährige auch noch eine andere Entscheidung ab.

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Am Donnerstag standen die Bayern-Mitarbeiter an der Säbener Straße Spalier, um Arjen Robben, Franck Ribéry und Rafinha zu verabschieden. Drei Spieler, die das "Mia san Mia" über Jahre lebten.
Mit einer solchen Verabschiedung kann James Rodríguez wohl nicht rechnen, sollte er den Verein diesen Sommer verlassen.

James will Bayern angeblich verlassen

Bis zum 30. Juni ist der Kolumbianer noch von Real Madrid an die Münchner ausgeliehen. Der deutsche Meister könnte für 42 Millionen Euro zuschlagen und den 27-Jährigen langfristig an den Verein binden. Doch laut "Sky"-Informationen soll der Mittelfeldspieler das gar nicht wollen und längst entschieden haben, die Bayern zu verlassen.
Aufgrund einer Wadenverletzung ist er jedenfalls nicht beimPokalfinale gegen RB Leipzig (ab 20 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) dabei. Spielt er also nie mehr für Bayern?

Unter Heynckes zeigte James sein Potential

Dass James ein genialer Fußballer mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ist, hat er unzählige Male bewiesen - auch im Bayern-Trikot. Unter Jupp Heynckes funktionierte er bestens, war der erhoffte Fixpunkt im Mittelfeld, der mit hohem Fußball-IQ und Torgefahr glänzte.
Sieben Treffer erzielte er in seiner Premieren-Saison in München, elf weitere bereitete er vor. Heynckes-Nachfolger Niko Kovac hingegen scheint nicht restlos überzeugt zu sein vom Kolumbianer.
Der Kroate ließ James selten über die kompletten 90 Minuten ran. Rhythmus baute der Mittelfeldregisseur zu keinem Zeitpunkt der Saison auf. Im Achtelfinale gegen den FC Liverpool blieb er in beiden Spielen blass.

James-Verbleib: Trainer-Entscheidung ausschlaggebend?

In der Hinrunde setzte James zudem ein Außenbandanriss im Knie sechs Wochen außer Gefecht, zum Saisonende zwickt nun die Wade. Wenig Zeit, sich für weitere Jahre beim FC Bayern zu empfehlen oder gar für andere Vereine in den Fokus zu spielen.
Am Ende entscheidet der Trainer, ob er ihn gebrauchen kann oder nicht, hatten die Bayern-Bosse auf Nachfrage der Journalisten immer wieder betont. Noch ist nicht gesichert, dass Kovac auch im nächsten Jahr eben dieser Trainer ist.
Gut möglich, dass nach dem Pokalfinale diesbezüglich eine Entscheidung getroffen wird, auf die auch James wartet. Muss Kovac gehen, könnte James seinen angeblich beschlossenen Abgang revidieren...
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