DFB-Pokal: Arminia Bielefeld hat Bundesligist VfL Bochum ein Bein gestellt und feiert Überraschungserfolg

Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld hat Bundesligist VfL Bochum im DFB-Pokal ein Bein gestellt. Die zuletzt sportlich von zahlreichen Enttäuschungen gebeutelten Ostwestfalen gewannen im Nachbarschaftsduell mit 4:1 im Elfmeterschießen. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 2:2 (2:2, 2:1) gestanden. Zuletzt war die Arminia zweimal in Folge abgestiegen.

Arminia feiert Überraschungserfolg gegen Bochum

Fotocredit: Getty Images

Mit eisernen Nerven machte Arminia Bielefeld die Pokal-Überraschung perfekt: Der Drittligist, zuletzt von zwei Abstiegen in Folge gebeutelt, rang Bundesligist VfL Bochum mit 4:1 im Elfmeterschießen nieder. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 2:2 (2:2, 2:1) gestanden.
"Wir wollten die Fans zurückgewinnen, da haben wir heute einen wichtigen Schritt gemacht", sagte Arminia-Coach Michel Kniat mit heiserer Stimme bei "Sky".
Der Jubel auf der Alm kannte jedenfalls keine Grenzen, als Kaito Mizuta den entscheidenden Elfer verwandelte und das Weiterkommen unter Dach und Fach brachte. Die Arminia-Profis tanzten ausgelassen und feierten den Erfolg im Nachbarschaftsduell.
Nicklas Shipnoski (25.) und Merveille Biankadi (29.) schossen die Arminia 2:0 in Führung. Takuma Asano (45.+2) gelang noch vor der Pause das Anschlusstor für den VfL. Simon Zoller (90.+1) erzwang mit seinem Treffer die Verlängerung für den VfL.
Beim 1:0 profitierten die Bielefelder von einem Bochumer Ballverlust, mit einem Blitzkonter wurde die Hintermannschaft der Gäste düpiert. Beim 2:0 war der VfL in der Abwehr nach einem Eckball nicht gut sortiert, Biankadi nutzte die Chance im Strafraum eiskalt aus.

Bielefeld hatte Mühe

Bochum hatte zwar zu Beginn der Partie etwas mehr vom Spiel gehabt, agierte aber insgesamt zu behäbig. Die Hausherren wirkten spritziger und zielstrebiger in der Offensive.
Die Gäste hatten Mühe, ihren Spielrhythmus zu finden. Ihren Kombinationen fehlten die Überraschungsmomente, so hatte Bielefeld lange Zeit einfaches Spiel.
Das Anschlusstor, das aus der ersten gut herausgespielten Kombination der Gäste entsprang, setzte offenbar neue Kräfte aufseiten der Bochumer frei. Diese erhöhten den Druck auf das Bielefelder Tor im zweiten Durchgang.
Die Ostwestfalen kamen noch dazu, für Entlastung zu sorgen. Der Bochumer Erhan Masovic (66.) vergab die große Chance zum 2:2.
Im Elfmeterkrimi waren allerdings die Bielefelder nicht zu schlagen. Gleich zu Beginn vergaben die Bochumer Philipp Hofmann und Kevin Stöger. Diesen Vorteil nutzten die Hausherren.
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(SID)
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Quelle: Perform

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