FC Bayern mit Pokal-Sieg gegen Mainz: Dominik Kohr schießt nach Aus gegen Schiri: "Hatte ein Bayern-Trikot an"

Auf dem Spielfeld kann Dominik Kohr ordentlich hinlangen - und auch am Mikrofon teilt der Abräumer vom FSV Mainz 05 mächtig aus. "Der Schiri hatte ein Bayern-Trikot an, das muss man auch mal kritisieren", polterte der defensive Mittelfeldspieler bei "Sky" nach der 0:4-Zweitrundenklatsche im DFB-Pokal gegen den Rekordchampion: "Viele Kleinigkeiten wurden einfach für Bayern München gepfiffen."

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Quelle: Perform

Vor ausverkauften Rängen und bei Flutlicht hatten sich die Nullfünfer im heimischen Stadion viel vorgenommen. Doch gegen den FCB um Dreierpacker Jamal Musiala war am Mittwochabend kein Kraut gewachsen - auch wegen Schiedsrichter Sascha Stegemann, wie Kohr hinterher behauptete.
"Es ist klar, dass wir als Mainz eklig sein werden und versuchen, alles rauszuhauen. Und wenn man das nicht zulässt, dann wird es auch schwierig", sagte der 30-Jährige beim Pay-TV-Sender.
Dass dem Schiedsrichtergespann beim 0:2 durch Musiala (37.) eine grobe Fehlentscheidung unterlief, als der Nationalspieler klar im Abseits stand, ist unbestritten. Weil im DFB-Pokal der Videoassistent (VAR) aber erst ab dem Achtelfinale eingesetzt wird, wurde die Szene nicht mehr gecheckt.
Kohr jedoch fühlte sich nicht nur bei dieser vorentscheidenden Aktion benachteiligt, sondern auch bei vielen weiteren kleineren Entscheidungen. "Das ist halt der Bayern-Bonus", monierte der Mainz-Profi aufgebracht, während sein Keeper Robin Zentner im "ZDF" betonte: "Wir hatten nicht das Schiri-Glück. Das ist den Bayern vorenthalten."
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Dominik Kohr haderte mit Schiedsrichter Sascha Stegemann - nicht nur wegen seiner gelben Karte.

Fotocredit: Imago

Kohr teilt aus - auch auf dem Platz

Neben dem eigentlich irregulären Musiala-Tor ärgerte sich Kohr unter anderem über die Entstehung des 0:3 durch Leroy Sané (45.+1). Denn Vorlagengeber Alphonso Davies hatte den Mainzer Defensivabräumer zuvor getroffen, für Schiri Stegemann aber war es kein Foul.
"Ich versuche, zum Ball zu gehen", schilderte Kohr die Szene aus seiner Sicht: "Der Ball wird vorher nicht berührt, rollt mir durch die Beine und ich werde umgerannt. Ich glaube, wenn es für uns so eine Situation wäre, wird klar ein Foul gepfiffen."
Darüber lässt sich freilich diskutieren - nicht aber über die gelbe Karte, die sich Kohr nach einem Zweikampf mit Musiala nach 20 Minuten selbst abholte.
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Auch auf dem Rasen teilte Dominik Kohr wie gewohnt aus.

Fotocredit: Imago

Für den robusten Mittelfeldakteur war es die zweite Gelbe im zweiten DFB-Pokal-Spiel. In der noch jungen Bundesligasaison sammelte er bereits fünf Verwarnungen in sieben Partien. Nicht nur am Mikrofon machte der gebürtige Trierer also das, was er gut kann: austeilen.
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Quelle: SID


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