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BVB-Coach Niko Kovac kritisiert brutales Foul an Yan Couto im Pokal-Spiel gegen Rot-Weiss Essen: "Ein Anschlag"
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Update 19/08/2025 um 09:36 GMT+2 Uhr
Niko Kovac hat nach dem Erstrundenspiel von Borussia Dortmund im DFB-Pokal gegen Rot-Weiss Essen (1:0) kein Blatt vor den Mund genommen. Über das brutale Foul von Kelsey Owusu an Yan Couto in der Nachspielzeit meinte der BVB-Coach: "Ich muss ganz ehrlich sagen: So geht man nicht hin. Ich will ihm keine Absicht unterstellen, aber das ist grob fahrlässig. Eigentlich ist das ein Anschlag."
Yan Couto musste nach dem Foul mit einer Trage vom Platz getragen werden
Fotocredit: Getty Images
Der kurz zuvor eingewechselte 21-Jährige hatte den Brasilianer am Knie getroffen. Für BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl war unstrittig: "Das war eine klare Rote Karte". Schiedsrichter Frank Willenborg ahndete das Foul nur mit einer Gelben Karte. Einen VAR gibt es in der ersten Runde des Pokals nicht.
Essens Trainer Uwe Koschinat gab zu: "Es ist unverzeihlich, wenn ein Spieler so hart einsteigt. Aber nicht deswegen, weil der Spieler dunkelhäutig ist, sondern weil die Aktion einfach scheiße ist."
Der RWE-Coach bezog sich auf rassistische Kommentare in den Sozialen Medien kurz nach dem Foul: "Ich finde es so niederträchtig, was für Kommentare auf Menschen einprasseln."
Kovac äußerte die Hoffnung, dass Couto glimpflich davon gekommen sein könnte. "Ich hoffe, es ist nicht allzu viel passiert", sagte er: "Er hat starke Schmerzen. Wir müssen die Untersuchungen abwarten, aber ich bin trotzdem zuversichtlich, dass es vielleicht nur eine starke Prellung ist."
Brandt kritisiert Foul an Couto: "brutal"
BVB-Teamkollege Julian Brandt hatte ebenfalls eine klare Meinung zum Foul. "Das ist brutal. Erst mal haben wir ein bisschen Glück, dass er nicht komplett auf dem Bein stehen bleibt, sondern dass es eher so ein bisschen ein Streifschuss ist. Ich glaube, ansonsten sieht es richtig scheiße für ihn aus", meinte der 29-Jährige bei "Sky".
"Ich habe ihn bislang noch nicht gesehen. Ich hoffe, er ist da glimpflich davongekommen und dass uns Couto jetzt nicht auch noch wegfällt, weil wir momentan nicht der ganz große Kader sind."
Der BVB, der sich im Derby beim kleinen Nachbarn sehr schwer tat und sich erst durch ein spätes Tor von Serhou Guirassy (79.) durchsetzte, hat ohnehin große Personalprobleme in der Defensive. In Nico Schlotterbeck, Emre Can und Niklas Süle fehlten in Essen gleich drei Innenverteidiger verletzt.
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(SID)
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Quelle: SNTV
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