VfB Stuttgart: Neuzugang Pejcinovic macht im Pokal gegen Rostock auf sich aufmerksam - Dreierpack und DFB-Rufe

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Die Stuttgarter wussten, wem sie ihren Sieg zu verdanken hatten. Neuzugang Dzenan Pejcinovic traf bei seinem Pflichtspiel-Debüt für den VfB Stuttgart gegen den FC Hansa Rostock (4:0) gleich dreimal und schoss die Schwaben an der Ostsee damit in die zweite Runde des DFB-Pokals. Damit ist Pejcinovic der erste VfB-Spieler mit einem Dreierpack bei seinem Vereinsdebüt seit Adhemar 2001.

Dzenan Pejcinovic (VfB) jubelt im Pokal bei Hansa Rostock

Fotocredit: Imago

Dzenan Pejcinovic wusste gar nicht, wie ihm geschah. "Ehrlich gesagt habe ich das nicht erwartet", sagte der 21-Jährige, nachdem er bei seinem Pflichtspiel-Debüt für den VfB Stuttgart wie eine Bombe eingeschlagen war.
Als erster VfB-Spieler seit dem danach aber meist erfolglosen Brasilianer Adhemar im Februar 2001 traf Pejcinovic bei seinem Vereinsdebüt dreimal. Nun werden bereits Rufe nach der Nationalmannschaft laut.
Nach Informationen der "Sport Bild" soll Bundestrainer Jürgen Klopp das Sturmtalent bereits darüber informiert haben, ihn mit Blick auf die EM 2028 auf dem Zettel zu haben. Davon wollte Pejcinovic nach seinem VfB-Debüt allerdings zunächst nichts wissen: "Ich bin aktuell U21-Nationalspieler. Was dann kommt, werden wir sehen. Ich schaue einfach, dass ich meinen Job richtig mache. Das ist für mich noch kein großes Thema."
Seinen Job machte der Neuzugang vom VfL Wolfsburg am Freitagabend im Rostocker Ostseestadion auf jeden Fall richtig. Gleich dreimal traf Pejcinovic (18., 38. und 82.) und sicherte seinem neuen Team damit den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals.

Wohlgemuth: über Pejcinovic: "Wird sich entwickeln"

Was für ein Juwel sich der VfB für 25 Millionen Euro gesichert hat, ist auch Trainer Sebastian Hoeneß klar. "Wir haben um ihn gekämpft", betonte Stuttgarts Erfolgscoach und führte aus: "Es war sehr früh für ihn klar und auch für uns, dass wir das machen wollen. Jetzt ist er da. Das war ein Traumeinstand für den Jungen. Trotzdem ist es jetzt auch unsere Aufgabe als Klub, den Hype, der jetzt hier sofort entstehen soll, richtig einzuordnen."
Auch Sportvorstand Fabian Wohlgemuth bremste die Euphorie mit Blick auf die Nationalmannschaft. "Er wird sich entwickeln. Er wird sich weiter in der Bundesliga stabilisieren. Und dann kann der Weg sicherlich irgendwann dahin führen", sagte der 47-Jährige.
Für den VfB geht die Mission Final-"Triple" nun weiter. In den vergangenen beiden Jahren standen die Stuttgarter jeweils im Pokalfinale. Konnten den Wettbewerb 2025 sogar gewinnen.
Zunächst steht nun jedoch der Start in die neue Bundesliga-Saison an. Am Freitag eröffnen die Schwaben die Spielzeit bei Bayern München (20:30 Uhr im Liveticker). "Wir wissen, was auf uns zukommt. Kein Spiel ist einfach, gegen Bayern erst recht nicht, aber es ist alles möglich", sagte Shootingstar Pejcinovic.
(SID)
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Quelle: SNTV


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