Eintracht Frankfurt - Fredi Bobic: "Hätten locker 100 Millionen Euro einnehmen können"

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat im Vorfeld des DFL-Supercups gegen den FC Bayern die Transferstrategie der Hessen in diesem Sommer verteidigt. Besonders mit der Vertragsverlängerung von Ante Rebić bis 2022 habe der Verein ein Zeichen setzen wollen, so der 46-Jährige im Interview mit Matthias Sammer und Jan Henkel auf Eurosport.

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Zwar musste die SGE auch in diesem Sommer unter anderem mit Lukáš Hrádecký, Omar Mascarell, Kevin-Prince Boateng und Marius Wolf wieder einige Leistungsträger abgeben, im Falle von Rebić blieb Bobic jedoch hart:
Dabei hätte der Verein mit der Abgabe von weiteren Spielern durchaus hohe Gewinne erzielen können. "Wir haben jetzt unheimlich viele Werte in der Mannschaft, Spieler, die sehr begehrt waren in diesem Transfersommer", so Bobic weiter:
Vielmehr wolle Frankfurt in Zukunft auf ein bestehendes Gerüst aufbauen: "Wir brauchen Substanz, eine gewisse Basis mit erfahrenen Spielern und jungen Spielern, die noch besser werden können. Wir haben eine gewisse Unabhängigkeit, um zu den Spielern zu sagen: 'Nein du bleibst jetzt hier, weil wir die wirtschaftlichen Vorausetzungen haben, dass du hierbleiben kannst oder auch musst. Die Qualität auf dem Platz ist entscheidend. Die Konkurrenzfähigkeit steht über allem. Es bringt mir nichts, die Taschen vollzumachen", erklärte Bobic bei Eurosport.
Rebić hatte bei der WM in Russland mit der kroatischen Nationalmannschaft das Finale erreicht und sich mit starken Leistungen in den Fokus europäischer Top-Klubs gespielt. Auch dem FC Bayern wurde Interesse am 24-Jährigen nachgesagt.
Lob für die Arbeit der Eintracht gab es auch von Eurosport-Experte Sammer:
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