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VfB Stuttgart wütend über Elfmeterschießen auf das "falsche" Tor im DFL-Supercup in Leverkusen - Tor-Kamera war kaputt
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Update 18/08/2024 um 15:11 GMT+2 Uhr
Vize-Meister VfB Stuttgart verliert trotz langer Überzahl das Finale um den DFL-Supercup 2:2, 3:4 i.E. bei Meister Bayer 04 Leverkusen - und regt sich hinterher darüber auf, dass es für das Elfmeterschießen keine faire Platzwahl gab. Nach Angaben des Schiedsrichters funktionierte eine der Torkameras nicht - so musste zwangsläufig auf das Tor geschossen werden, das vor der Bayer-Fankurve steht.
Keine Seitenwahl vor Elfmeterschießen - das sagt Hoeneß
Quelle: Perform
Sebastian Hoeneß war wütend. Der Trainer des VfB Stuttgart ärgerte sich nicht nur über den verschenkten Sieg, er haderte auch mit dem Elfmeterschießen auf das falsche Tor. Ihm sei von Atakan Karazor mitgeteilt worden, dass es keine Seitenwahl gegeben habe. Es sei einfach entschieden worden, "es auf der Leverkusener Seite stattfinden zu lassen, weil eine Kamera nicht funktioniert hat".
Ein Sprecher der Deutschen Fußball Liga (DFL) bestätigte im Anschluss an die Niederlage der Stuttgarter im Elfmeterschießen des Supercups, dass auf der Seite der VfB-Fans eine Kamera der Torlinientechnologie defekt gewesen sei.
"Das ist aus unserer Sicht bitter. Ich glaube, das verändert schon ein bisschen was", sagte Hoeneß, der zugleich auch zugab: "Es ist aber nicht mehr zu ändern." Im Elfmeterschießen scheiterte Frans Krätzig an Bayer-Keeper Lukas Hradecky, Silas Katompa Mvumpa schoss über das Tor.
Noch größer war der Ärger im Stuttgarter Lager darüber, dass der VfB nach den bereits mitreißenden Duellen der Vorsaison erneut mit leeren Händen aus Leverkusen abreisen musste.
"Einmal mehr nahe dran"
"Was mich am meisten ankotzt? Wenn du mit einem Mann mehr spielst und dann so ein scheiß Gegentor frisst", schimpfte Nationalspieler Deniz Undav, der mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung die VfB-Führung erzielt hatte, ehe in der 88. Minute durch Patrik Schick der Ausgleich fiel.
"Es ist bitter. Wir waren einmal mehr sehr nah dran. Gefühlt in letzter Sekunde mussten wir die Hände wegnehmen vom Pokal", sagte Hoeneß. Zudem ärgerte er sich über einen Leverkusener Profi und die Rudelbildung nach dem Ende des Spiels.
"Es war ein anderer Spieler, der das Gefühl hatte, er müsste uns das Gefühl geben, dass wir verloren haben", sagte Hoeneß: "Der hat sich über uns lächerlich gemacht."
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(SID)
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Quelle: Perform
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