Diego Armando Maradona ist tot. Eine Nachricht, die am 25. November 2020 die Sportwelt erschütterte.
Der Fußball verlor eine seiner schillerndsten Figuren. Einen Wahnsinnigen. Positiv wie negativ. Als Spieler genial, als Mensch oft auf Abwegen. Aber auch einer, der die Massen zu begeistern vermochte, wie kaum ein Zweiter - in Argentinien, in Barcelona, in Neapel.
Am 30. Oktober 2020 war Maradona 60 Jahre alt geworden. Es war sein letzter Geburtstag.
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So reagiert die Sportwelt auf Maradonas Tod: "In Gottes Händen"
25/11/2020 AM 17:10
Er wird unvergessen bleiben. Für seine Dribblings, seine Tore. Seine Eskapaden, seine Gestik. Seine Hand Gottes und sein Jahrhunderttor - beides im selben Match, WM-Viertelfinale 1986 gegen England (2:1). Kurz darauf war Argentinien Weltmeister, dank ihm.
"D10s" nannten sie ihn. Gott. Mit der Zehn, seiner Rückennummer. Ein Mythos.

Maradona und sein legendäres Warm-Up im Olympiastadion

Maradona zu begreifen, fiel schwer. Seine Liebe zum Fußball zu verstehen, war dagegen viel einfacher. Sie war pur. Dazu muss man einfach ein Video ansehen.
19. April 1989, Olympiastadion München, UEFA-Cup-Halbfinale FC Bayern München gegen SSC Neapel. 73.000 Zuschauer. Aufwärmen.
Über die Boxen läuft "Live is Life" der österreichischen Band "Opus", ein paar Jahre zuvor Nummer eins Hit auch in Deutschland.
Maradona hört das Lied und nimmt den Beat auf. Mit offenen Schnürsenkeln. Die Generation YouTube wird es später für sich entdecken. Es ist nur ein Video eines Fußballers, der sich warm macht. Es ist aber auch: sein Werk für die Nachwelt.
Am 25. November 2020 ist Diego Maradona an einem Herzinfarkt gestorben. Sein Mythos überdauert.

Maradonas berühmtes Aufwärmen: Ajax erinnert an "Live Is Life"

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