Eklat in Österreich: Bregenzer Fußballer wegen eines Kopfstoßes für 48 Spiele gesperrt

Ein Spieler von Viktoria Bregenz wurde wegen eines Kopfstoßes für 48 Spiele gesperrt. Der Fußballer soll bei einem Spiel in der neunten österreichischen Liga zuerst einen Kopfstoß angedeutet und anschließend mit einem Kopfstoß seinem Gegenspieler das Nasenbein gebrochen haben. Das Opfer musste operiert werden, der Vorfall wurde von der Polizei zur Anzeige gebracht.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Der Spieler von Viktoria Bregenz sah für seinen angedeuteten Kopfstoß die Gelbe Karte, da allein schon der Versuch strafbar sei, so lautete die Begründung des Schiedsrichters. Da der 28-Jährige bereits zuvor schon Gelb gesehen hatte, musste er vom Platz.
Dies schien dem Spieler nicht zu passen, laut "Kronen Zeitung" soll er gesagt haben: "Ich zeige euch, was strafbar ist". Anschließend ist er offenbar auf seinen Gegenspieler losgegangen und soll ihm mit einem Kopfstoß das Nasenbein gebrochen haben.
Für diesen Eklat sprach der Vorarlberger Fußballverband die Höchststrafe von 48 Spielen Sperre aus.
Auch der Viktoria-Präsident äußerte sich zu dem Vorfall: "Die Viktoria steht für Integration, aber solche Vorfälle können wir natürlich nicht dulden." Der Spieler wurde bereits aus dem Verein ausgeschlossen.
Der Vorarlberger Fußballverband reagierte ebenfalls und informierte die umliegenden Verbände über die Sperre des Spielers: "Wir wollen damit verhindern, dass er irgendwo als neu angemeldeter Spieler die Sperre umgehen und wieder kicken kann."
picture

Streit mit Messi nach Auswechslung? Das sagt Trainer Pochettino

Quelle: Perform

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung