EM 2024: Georgien schnappt sich Ticket nach Deutschland - Sieg im Elferkrimi gegen Griechenland

Für Georgien geht ein Traum im Erfüllung. Erstmals in seiner Geschichte fährt das Land zu einem großen Fußballturnier. Im Playoff-Finale in Tiflis setzte sich die Mannschaft von Trainer Willy Sagnol 4:2 (0:0., 0:0, 0:0) nach Elfmeterschießen gegen Griechenland durch und kommt zur EM 2024 nach Deutschland. Der Europameister von 2004 war die aktivere Mannschaft, erspielte sich aber keine Torchancen.

Georgien-Coach Sagnol: "Hätte dafür bezahlt, mich so zu fühlen"

Quelle: Perform

Nika Kvekveskiri sorgte im Stadion Boris Paichadze in Tiflis mit seinem verwandelten Elfmeter für große Emotionen bei 50.000 frenetischen Fans, ein Großteil stürmte nach Schlusspfiff den Platz.
Am 18. Juni bestreitet Georgien gegen die Türkei in Dortmund sein erstes EM-Spiel. Zudem sind in Gruppe F Portugal und Tschechien die Vorrundengegner. Griechenland verpasste dagegen seine fünfte EURO.
Die Partie war umkämpft, zerfahren und hektisch. Mit dem Pausenpfiff kam es vor den Spielerbänken sogar zu einem wilden Handgemenge. Es gab Rote Karten, auch für Georgiens Ersatztorwart Giorgi Loria. Beide Teams scheuten das Risiko. Erst in der Verlängerung wurde es lebendiger, Chancen inklusive.
Sagnol hatte schon vor der Partie angekündigt, dass er nach der EM sein Amt als Nationaltrainer Georgiens niederlegen wird. Im Halbfinale hatte sich Georgien gegen Luxemburg durch zwei Treffer von Budu Zivzivadze vom Zweitligisten Karlsruher SC 2:0 durchgesetzt. Griechenland hatte Kasachstan klar besiegt (5:0).
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(SID)
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Quelle: Perform

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