EM-Qualifikation: Dänemark entgeht Blamage in San Marino nur knapp - Ungarn lässt EM-Matchball liegen

Dänemark hat in der EM-Qualifikation eine große Blamage in San Marino gerade so verhindert. Beim 2:1 (1:0) im Zwergstaat traf Yussuf Poulsen von RB Leipzig (70.) zum Sieg. Ungarn kam gegen Litauen nach 0:2-Pausenrückstand noch zu einem 2:2, verpasste es damit aber, sich vorzeitig für die EM 2024 in Deutschland zu qualifizieren. Auch Slowenien fehlt noch ein Sieg für die Teilnahme an der Endrunde.

Yussuf Poulsen (Dänemark)

Fotocredit: Imago

Insgesamt stehen neun der 24 Endrunden-Teilnehmer fest. Fast durch sind Dänemark, Halbfinalist von 2021, und Slowenien.
Die Dänen liegen nach einem mageren 2:1 (1:0) in San Marino auch dank Torschütze Yussuf Poulsen von RB Leipzig (70.) punktgleich mit den Slowenen (1:0 in Nordirland) an der Spitze von Gruppe H. ManUtd-Angreifer Rasmus Höjlund hatte die schwachen Dänen in Führung gebracht (42.).
Für San Marino war der zwischenzeitliche Ausgleich durch Alessandro Golinucci (61.) das erste Tor in dieser EM-Qualifikation (Torverhältnis 1:26). In einem Pflichtspiel hatte San Marino zuletzt im September 2021 getroffen (beim 1:7 gegen Polen in der WM-Quali).
Dänemark und Slowenien benötigen aus den verbleibenden zwei Partien in Gruppe H nur noch einen Sieg. Finnland, 2021 noch bei der EM dabei, enttäuschte beim 1:2 (1:0) zuhause gegen Kasachstan und kann sich nicht mehr über die EM-Qualifikation für Deutschland qualifizieren.

Ungarn lässt Heimsieg liegen

Allen Partien am Dienstag ging eine Schweigeminute voraus. Dazu entschied sich die UEFA im Gedenken "an alle Mitglieder der europäischen Fußballfamilie, die in den letzten Tagen in Europa und Israel getötet wurden".
Am Montagabend hatte ein Schusswaffenangriff in der belgischen Hauptstadt für Bestürzung gesorgt, zwei schwedische Staatsbürger kamen dabei ums Leben. Der Tatort lag nur fünf Kilometer vom Stadion entfernt, in dem Belgien zu diesem Zeitpunkt auf Schweden traf. Das Spiel wurde in der Halbzeit abgebrochen.
Einen EM-Matchball liegen ließ derweil überraschend Ungarn beim 2:2 (0:2) gegen Litauen. Mit einem Sieg hätte die Elf des italienischen Trainers Marco Rossi, bei der Roland Sallai vom SC Freiburg als einziger Bundesliga-Legionär in der Startelf stand, seine dritte EM-Teilnahme in Folge perfekt gemacht.
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(SID)
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Quelle: Perform

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