EM 2016: Jérôme Boateng will mehr Unterstützung aus Mittelfeld und Sturm

Jérôme Boateng hat vor Deutschlands zweitem EM-Spiel gegen Polen zumindest phasenweise mangelnde Unterstützung der Kollegen moniert. "Stürmer und Mittelfeldspieler könnten es uns Abwehrspielern manchmal leichter machen", sagte der 27-Jährige in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Dies gelte schließlich ja auch umgekehrt.

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Die rund 20-minütige Phase vor der Pause im Spiel gegen die Ukraine (2:0), in der der Gegner zahlreiche Chancen hatte, sei "kein Problem der Abwehr" gewesen:
"Das Problem geht vorne los, da wird der Gegner vielleicht nicht mehr richtig angelaufen, und dann fällt es automatisch auch dem Mittelfeld schwer, aggressiv dagegen zu gehen. Es entsteht eine Kettenreaktion, die sich bis ganz nach hinten fortsetzt, und da hat es jede Abwehr schwer. Das war es, was gegen die Ukraine passiert ist."
Und so mahnte der Innenverteidiger von Bayern München:
Allgemein stellte Boateng klar: "Es geht nur zusammen, das muss uns die Lehre aus dem ersten Spiel sein."
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