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EM 2016: Spaniens Weg zur Titelverteidigung führt über Italien und Deutschland
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Publiziert 22/06/2016 um 00:49 GMT+2 Uhr
EM 2016: Titelverteidiger Spanien schenkt gegen Kroatien nach einer Führung mit einem verschossenen Elfmeter von Sergio Ramos leichtfertig den Gruppensieg her und trifft nun im Achtelfinale der Endrunde auf die schwer zu knackenden Italiener. Die Diskrepanz im Turnierbaum ist gravierend, bei einem Sieg der Spanier droht im Viertelfinale ein Duell mit dem deutschen Team.
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Fotocredit: Eurosport
Sergio Ramos legte sich den Ball am Punkt zurecht, lief an - und drosch den Ball nicht wie 2012 im Halbfinale der Champions League gegen Bayern München in den Nachthimmel.
Da er aber die Fäuste des kroatischen Keepers Danijel Subašic traf, war das Ergebnis am Ende dasselbe.
Spanien erwischt Italien
Es wäre die Führung im abschließenden Gruppenspiel der Spanier in der Gruppe D gewesen - und wohl auch der Gruppensieg.
So schockte der ehemalige Wolfsburger Ivan Perisic den Titelverteidiger in der 87. Minute, sicherte Kroatien durch dem 2:1-Erfolg etwas überraschend den Gruppensieg und brockte Spanien das Kracherduell gegen Italien ein.
Bequemen Weg leichtfertig verlassen
"Wenn du Champion werden willst, musst du dich mit den Besten messen und sie schlagen", flüchtete sich Fehlschütze Ramos nach der Partie in Floskeln.
Tatsächlich hat Spanien, das durch einen herrlich herausgespielten Treffer von Alvaro Morata mit 1:0 in Führung ging und erstmals in seiner EM-Geschichte nach einer solchen noch verlor, den scheinbar bequemen Weg zum Titel leichtfertig verlassen.
Diskrepanz beim Tableau
Die Diskrepanz des Tableaus dieser Endrunde ist gravierend. Spanien spielt nach aktuellem Stand mit Deutschland, Italien, Frankreich und England einen Platz im Finale aus.
Schlagen die Iberer die wiedererstarkten und schwer zu knackenden Italiener in der Neuauflage des Endspiels der letzten EM würde im Viertelfinale im Falle eines Sieges die deutsche Mannschaft warten.
In der anderen Turnierhälfte tummeln sich derzeit die Schweiz, Polen, Kroatien und Wales.
Angesichts dieser Konstellation hätten Ramos und Co. mal lieber Elfmeterschießen geübt. Vier der letzten sieben Strafstöße bei einer EM - Elfmeterschießen ausgenommen - haben sie nun verschossen. Gegen Italien sollten sie sich solche Chancen nicht entgehen lassen.
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