eurosport.de präsentiert die 8 Topstars bei den Playoffs zur EM-Endrunde 2016 in Frankreich

Jetzt wird's ernst: In den kommenden Playoff-Partien entscheidet sich, wer zur EM-Endrunde nach Frankreich darf und wer die Großveranstaltung im nächsten Sommer vom TV-Schirm aus verfolgen wird müssen. eurosport.de präsentiert jene 8 Schlüsselspieler, die für ihre Nation zum Türöffner für die Europameisterschaft werden sollen - von Wunderkind Martin Ödegaard bis hin zu Topstar Zlatan Ibrahimovic.

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Bosnien-Irland

ROBBIE KEANE: Der ehemalige Tottenham-Star mischt mittlerweile die US-amerikanische Major League Soccer auf. Zwar hat der 34-Jährige mit Vorjahresmeister Los Angeles Galaxy nichts mehr mit der Titelentscheidung am Hut. Keane kann man für das schwache Abschneiden seiner Mannschaft allerdings keinen Vorwurf machen - 20 Tore in 24 Liga-Spielen sind ein absoluter Klassewert.
Ebenso beeindruckend: Mit 67 Toren in 143 Länderspielen ist er nicht nur irischer Rekordtorschütze, sondern auch der erfolgreichste noch aktive Nationalspieler der Welt.
EDIN DZEKO: In seiner Heimat wird Dzeko vergöttert. Und auch für AS Rom soll der Ex-Wolfsburg-Star zum neuen Heilsbringer werden. Drei Treffer erzielte der Stürmer für seinen neuen Arbeitgeber. Einer davon war noch dazu ein ganz Besonderer.
In seinem ersten Römer-Derby gegen Lazio Rom schoss Dzeko die "Giallorossi" per Elfmeter in Führung - am Ende durfte er gemeinsam mit Teamkollege Antonio Rüdiger einen 2:0-Erfolg gegen die Truppe von WM-Rekordtorjäger Miroslav Klose feiern. Kein Wunder, dass Dzeko mit mächtig Selbstvertrauen zur Nationalmannschaft gereist ist.

Ukraine-Slowenien

KEVIN KAMPL: Nach seinem verpatzten Dortmund-Abenteuer wechselte Kampl für 11 Millionen Euro zu seinem Jugendverein Bayer Leverkusen. Dort fühlt sich der Blondschopf wieder so richtig heimisch. "Ich bin glücklich darüber, endlich wieder zu Hause zu sein", sagte der offensive Mittelfeldspieler kürzlich in der "Sport Bild". Auch, wenn es der Blick auf die Scorerliste (2 Tore, 2 Assists) nicht bestätigt: Bei Bayer nähert sich Kampl langsam aber sicher seiner Glanzform in Salzburg an.
Bei der WM 2010 in Südafrika war er nicht im Kader. Gegen die Ukraine soll der 25-Jährige aber der "Türöffner" zur Europameisterschaft in Frankreich werden.
EVGEN KONOPLYANKA: Er war es, der Dnipropetrovsk in der Vorsaison das gewisse Etwas verlieh. Durch seine Dribblings und Ideen führte er die Ukrainer ins Finale der Europa League. Das Endspiel gegen den FC Sevilla ging zwar mit 2:3 verloren, Konoplyanka allerdings fand in den Spaniern seinen neuen Arbeitgeber.
Für Sevilla soll der Linksaußen im Sommer sogar dem FC Liverpool abgesagt haben. Laut englischen Medienberichten sei Chelsea nun an ihm interessiert. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis Konoplyanka dem Ruf eines der absoluten europäischen Spitzenteams folgt. Eventuell kann er sich bei der EM 2016 ins ganz große Rampenlicht spielen.

Schweden-Dänemark

ZLATAN IBRAHIMOVIC: Österreich war für den selbsternannten "Gott" in der Quali-Gruppenphase eine Nummer zu groß. Durch das Playoff-"Hintertürchen" kann Ibrahimovic seine Nation trotzdem noch zur EM-Endrunde nach Frankreich schießen.
59 Treffern in 109 Länderspielen - kein Schwede traf öfter als "Ibra", der mit den Skandinaviern bereits bei drei Europameisterschaften (2004, 2008, 2012) dabei war.
CHRISTIAN ERIKSEN: Er gilt in seiner Heimat als der "neue Michael Laudrup". Eriksen spielte sich genau wie der spätere Barca-Star bei Ajax Amsterdam ins Rampenlicht. Spätestens nach seinen starken Auftritten bei der EM 2012 wurden europäische Top-Klubs auf den offensiven Mittelfeldspieler aufmerksam.
Vor zwei Jahren soll Eriksen sich gegen einen Wechsel in die Bundesliga zum BVB entschieden haben. Seitdem spielt er für Tottenham Hotspur in der Premier League. Seine Bilanz: 25 Tore und 22 Assists in 97 Pflichtspielen.

Norwegen-Ungarn

Sonntag 20:45 Uhr im Livescoring
MARTIN ÖDEGAARD: Das Wunderkind versprüht wieder so etwas wie Glamour im derzeit glanzlosen Norwegen. Im zarten Alter von 15 Jahren wechselte er im Januar von Strömsgodset zum spanischen Rekordmeister Real Madrid. Doch bei den Galaktischen scheint sein kometenhafter Aufstieg ins Stocken zu geraten.
Nur zwei Mal durfte Ödegaard mit Cristiano Ronaldo und Co. auflaufen. Doch nicht etwa in der Primera Division, sondern in bedeutungslosen Testspielen. Gegen Ungarn will der Offensivspieler seinem Vereinscoach Rafa Benítez beweisen, dass er zu Höherem berufen ist, als ständig in Reals 2. Mannschaft aufzulaufen. Die beiden bevorstehenden Playoff-Partien sind die bislang wichtigsten seiner noch jungen Karriere.
Allerdings ist Ödegaard auch im norwegischen Kader nicht gesetzt - doch wenn es eng wird, könnte der Jungstar den Unterschied ausmachen. Im Hinspiel durfte er nicht ran.
GABOR KIRALY: Jaja, er spielt immer noch. Mittlerweile ist der Ex-Keeper von Hertha BSC Berlin 39 und verdient wieder in der ungarischen Heimat bei Haladas Szombathely seine Brötchen. Was geblieben ist? Seine legendäre graue Jogginghose.
Mit Ungarn konnte sich Kiraly noch nie für eine Großveranstaltung qualifizieren. Bei seinem 100. Länderspiel am Donnerstag in Norwegen machte er mit seinem Team dank des 1:0-Erfolgs einen großen Schritt Richtung Frankreich 2016.
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