Bukayo Saka - Rassismus nach EM-Finale: Instagram-User entschuldigt sich beim Arsenal-Profi

Englands Elfmeter-Fehlschützen Jadon Sancho, Marcus Rashford und Bukayo Saka sind in den sozialen Medien nach dem verlorenen EM-Finale gegen Italien rassistisch beleidigt worden. Ein User, der Bukayo Saka online rassistisch beschimpft hatte, entschuldigte sich nun bei dem Engländer und vertritt die Meinung, dass sein Konto in den sozialen Medien "für immer" gesperrt hätte werden sollen.

Bukayo Saka verschoss im EM-Finale für England im Elfmeterschießen und wurde anschließend auf Social Media rassistisch beleidigt

Fotocredit: Getty Images

Nach dem verlorenen EM-Finale fanden sich unter dem jüngsten Instagrampost des 19-jährigen Bukayo Saka umgehend dutzende Kommentare, deren Inhalt übelste Beleidigungen und Verwünschungen waren.
Die "BBC"-Sendung "File on 4" wollte herausfinden, warum die englischen Spieler nach dem Finale der Euro 2020 so beschimpft wurden und kontaktierte im Zuge dessen die Fußballfans, die sich in den sozialen Medien rassistisch äußerten.
Ein 20-jähriger Mann aus Saudi-Arabien äußerte sich daraufhin bezüglich seines Verhaltens. Er erklärte, dass er England während des Endspiels unterstützt habe und anschließend "wütend" gewesen sei, als die Mannschaft im Elfmeterschießen verlor. Daraufhin schickte er Saka eine Reihe von Affen-Emojis auf Instagram.
Der junge Mann gab zu, dass ihm bewusst gewesen sei, dass sein Verhalten rassistisch war: "Es war ein großer Fehler. Ich war wütend, und ich wusste nicht, was Saka empfinden würde, als er den Affen sah. Ich sah, dass andere Leute das gleiche Emoji tippten, und ich habe mich ihnen angeschlossen."

Instagram-User zeigt Reue: "Möchte mich wirklich bei Saka entschuldigen"

Er fügte hinzu: "Ich möchte mich wirklich bei Saka entschuldigen, es war ein Fehler und ich werde es ihm oder anderen schwarzen Spielern nicht noch einmal antun."
Nachdem sein Beitrag gemeldet worden war, wurde sein Instagram-Konto für 24 Stunden gesperrt. Er selbst vertritt allerdings die Meinung, dass sein Account eigentlich "für immer" gesperrt hätte werden sollen, da sein Beitrag "wirklich rassistisch" war.
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Quelle: Perform

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