Die Rechtsextremisten der "Carpathian Brigade" sollen im ungarischen Block gegen Ende der ersten Halbzeit, als es 1:0 aus ungarischer Sicht stand, schwulenfeindliche Beleidigungen in Richtung deutscher Fans im benachbarten Block geschrien haben.
Als diese davor zurückwichen, sollen die ungarischen Hooligans Beobachtern zufolge zum Sturm auf den deutschen Block angesetzt haben. Die Polizei musste demnach eingreifen, um den Blocksturm zu verhindern.
Die "Carpathian Brigade"-Anhänger traten dabei einheitlich auf, sie trugen wie schon in vorangegangenen Spielen alle die gleichen schwarzen Shirts oder Pullover.
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Beim Spiel kam es offenbar auch zu etlichen Festnahmen, unter anderem weil einige der ungarischen Neonazis verbotene Symbole als Tattoos zur Schau gestellt hatten. Zudem ignorierten die Hooligans die gesamte Partie über die Maskenpflicht. Gegen Spielende mussten erneut Polizeieinheiten vor dem ungarischen Block aufmarschieren.
Bereits in den beiden anderen Gruppenspielen der Ungarn hatte die "Carpathian Brigade" für negative Schlagzeilen gesorgt. Sie beleidigten mehrere Spieler wiederholt rassistisch, machten Affenlaute und zeigten den Hitlergruß. Die UEFA hat wegen "potenziell diskriminierender Vorfälle" bereits Ermittlungen aufgenommen.
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